BICAR – innovativer Baustein der urbanen Mobilität von morgen

strassenverkehr_schweiz_2015Die Mobilitätswelt 2020 wird nicht vollkommen anders aussehen als heute. Fliegende Autos sind ebenso wenig in Sicht wie die kollektive Einsicht zum Komplettumstieg auf umweltfreundliche Verkehrsalternativen. Verkehrsinfrastrukturen verändern sich nicht von heute auf morgen und neue Technologien benötigen ihre Zeit, um den kritischen „point of no return“ zu erreichen. Ein kurzer Seitenblick auf die mühsamen Anstrengungen zur Einführungen der Elektromobilität veranschaulicht dies eindrücklich.

Was sind jedoch die entscheidenden Treiber für die Veränderung wichtiger Randbedingungen, welche die Gesellschaft in den kommenden Jahren entweder aus ihren habitualisierten Mobilitätsmustern herauslocken (sog. Pull-Faktoren) oder sie mehr oder weniger unsanft aus diesen herausdrängen (sog. Push-Faktoren) werden?

Der Artikel „“ in der „Publikation Strassenverkehr Schweiz 2015“ beschreibt die bedeutendsten Pull- und Push-Faktoren. Vor diesem Hintergrund entwickeln derzeit fünf Institute und der Studiengang „Verkehrssysteme“ der School of Engineering der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften unter Leitung des Zentrum für Produkt- und Prozessentwicklung (ZPP) die neue innerstädtische Mobilitätslösung BICAR. BICAR positioniert sich hinsichtlich Funktionsumfang, Komfort und Investitionskosten zwischen dem herkömmlichen Universalfahrzeug Automobil und der Schönwetteroption (E-)Velo. Ausgehend vom Flächen- und Kosten-Footprint eines (E-)Velos wird ein Verkehrsangebot kreiert, dass wettergeschützt und elektrisch angetrieben wie ein Automobil die Bedürfnisse typischer innerstädtischer Verkehre flächensparsam erfüllt.

Cargo-Velo-Camp 2014 – Zukunftsbilder für das Lastenrad

carve_startCargobikes sind inzwischen nicht nur in Fahrradmetropolen wie Copenhagen, Amsterdam oder Münster ein alltäglicher Anblick. Im privaten oder betrieblichen Einsatz sind sie immer häufiger in vielen europäischen Innenstädten zu sehen. Thomas Sauter-Servaes war eingeladen, unter dem Motto „CarVing the Future“ im Rahmen des ersten Cargo-Velo-Camps (CarVe 2014) am 2. September in Bern seine Szenarien vom urbanen Verkehr der Zukunft und die daraus folgenden Rahmenbedingungen für das Cargobike zu präsentieren. Welche Auswirkungen haben beispielsweise Digitalisierung, Downsizing und Do-it-yourself auf den neuen urbanen Mobilitätsbaustein?  Gemeinsam mit internationalen Experten wurden die neuesten Trends rund um das Cargo-Velo diskutiert und welcher Veränderungen es bedarf, um Personen- und Gütertransport in Städten zukünftig nachhaltiger zu gestalten.

Alle weiteren Details zu der Veranstaltung finden Sie unter www.cargo-velo-camp.ch.

Konzeptionierung und Gestaltung elektromobiler Dienstleistungen im innerstädtischen Raum

Forschungsprojekt für das Institut für Transportation Design im Auftrag des Bundesumweltministeriums im Zeitraum 2010-2011.

In dem bearbeiteten Teilsegment erfolgte die Analyse von Trends und Treibern im urbanen Dienstleistungsverkehr 2020 als Grundlage für die Entwicklung eines zukünftigen innerstädtischen Lieferfahrzeugs auf Basis eines Elektroantiebs. Als Projektpartner waren u.a. VW, DHL beteiligt.

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E-Trust – Leitbilder und Zukunftskonzepte der Elektromobilität

Forschungsprojekt für das Institut für Transportation Design im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Zeitraum 2010-2011.

Im Rahmen von E-Trust erfolgte die sozialwissenschaftliche Analyse und Reflexion der gesellschaftlichen Wahrnehmung der Elektromobilität im Zeitverlauf (Technikgeneseforschung) mit dem Schwerpunkt heute bestehender Leitbilder und Zukunftskonzepte der Elektromobilität.

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