CTRL-SHFT – Shortcuts zum öffentlichen Verkehr der Zukunft

Zur Erarbeitung der ÖPNV-Strategie 2030 hat das Bundesland Baden-Württemberg die ÖPNV-Zukunftskommission einberufen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus allen relevanten Handlungsfeldern sollen Ideen und Maßnahmen diskutiert werden, die den ÖPNV neu und groß denken sowie ihn strategisch einen weiten Schritt nach vorne bringen. Anlässlich der Auftaktveranstaltung mit Verkehrsminister Winfried Hermann am 16. Juli 2020 war Thomas Sauter-Servaes eingeladen, in einem Online-Impulsreferat verschiedene Trends und Zukunftsbilder des öffentlichen Verkehrs anhand konkreter Beispiele aufzuzeigen.

Die ÖPNV-Strategie 2030 soll bis Mitte 2021 erarbeitet werden. In allen relevanten Handlungsfeldern (z.B. Angebot, Infrastruktur, Betrieb und Qualität, Tarif und Vertrieb, Kommunikation, Organisation und Struktur) werden konkrete Ziele und Maßnahmen entwickelt. Die verschiedenen Akteure im ÖPNV werden an der ÖPNV-Strategie im Rahmen der ÖPNV-Zukunftskommission sowie über weitere Formate beteiligt. Im Jahr 2021 und im ersten Halbjahr 2022 ist ein weiterer, breit angelegter Dialogprozess in den Stadt- und Landkreisen vorgesehen.

Die ÖPNV-Zukunftskommission besteht aus knapp 20 Experten, das im Jahr 2020 die notwendigen Maßnahmen und Ziele für die ÖPNV-Strategie 2030 erörtern wird. Die Kommission setzt sich aus Vertretern der Verkehrsverbünde, -verbände, -unternehmen sowie der kommunalen Aufgabenträger, des Fahrgastbeirats und der Wissenschaft zusammen.

Ein Beitrag zur Auftaktveranstaltung erschien u.a. in den Stuttgarter Nachrichten.

Die Quadratur der Mobilität

essen_01Das Verkehrsministerium des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (NRW) sowie das Bündnis für Mobilität veranstalteten am 4. Dezember 2019 den ersten Bündnis-Tag unter dem Motto „Zukunft denken – Mobilität“ vernetzen. Rund 700 Teilnehmer aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Forschung nahmen an dem Fachkongress im Essener SANAA-Gebäude teil, der sich zum Ziel gesetzt hatte, an der Zukunft der Mobilität in NRW zu arbeiten

Auf drei Etagen diskutierten vom Anbieter über den Politiker bis zum Nutzer die Stakeholder in fünf Themenforen auf vier Bühnen über Themen wie künstliche Intelligenz in der Transportlogistik, digitale Verkehrssteuerung und „Mobility-as-a-Service“. Einen Blick in die mögliche Verkehrswelt von morgen boten die ausgestellten Drohnen, Fahrzeug-Prototypen und Virtual-Reality-Systeme.

Im Anschluss an die einleitenden Worte des NRW-Verkehrsministers Hendrik Wüst beleuchtete Thomas Sauter-Servaes in seiner zentralen Keynote die gegenwärtig wirkmächtigsten Entwicklungspfade in der Mobilitätsbranche,

Bildquelle: Simon Bierwald, INDEEDPhotography

 

Velo inside – Der Fahrradbaustein in den Mobilitätspaketen der Zukunft

eurobike_01Die EUROBIKE in Friedrichshafen ist die internationale Leitmesse im Themenfeld Fahrrad und E-Bike. 2019 präsentierten über 1400 Aussteller aus aller Welt Produkte und Dienstleistungen rund um das Fahrrad.

Am Vortag der Messe fand zum ersten Mal die „BIKE BIZ REVOLUTION – Conference for Visionaries“ auf dem Messegelände am Bodensee statt. Ziel war es, die wichtigsten Akteure aus Fahrradindustrie und -handel mit ausgewählten Experten zusammenzubringen.

Thomas Sauter-Servaes war eingeladen, in diesem Kontext den Megatrend Digitalisierung/Konnektivität und seine Auswirkungen auf die Velobranche zu beleuchten und mit den Teilnehmern zu diskutieren.

Bildquelle: EUROBIKE Friedrichshafen