The car is dead – long live the car!

To discuss the future of the car in the urban context, RFS and the university St. Gallen organized an event with all relevant stakeholders and thought leaders on September 1, 2022. Thomas Sauter-Servaes was invited to join the panel „MaaS as a silver bullet?“ with Vanessa Reiser (BMW), Jörg Beckmann (TCS) and Christa Hostettler (PostAuto)

The car and the future of urban mobility affect us all. For many people owning a car means a deep sense of freedom and positive emotions. But the car is also an increasingly large driver of traffic congestion, greenhouse gas emissions and loss of quality of life in cities. In Switzerland, car traffic accounts for nearly a quarter of total Swiss emissions. And now a perfect storm is forming for the auto industry in the form of higher fuel costs, increasing environmental awareness among the population, and mounting political pressure.

This storm is forcing the auto industry to question its linear business model. The future is uncertain. But the future competitiveness of automotive companies is likely to depend on how quickly they adopt a new, service-oriented approach and shift their focus from pure car manufacturing to developing an ecosystem of integrated mobility services. Both established companies and disruptors are already reshaping the future of urban mobility. Use instead of own is the motto – or mobility as a service. 

Race to Zero – Hat die Zukunft der Mobilität eine Zukunft?

hmk_01Am 29. Oktober 2021 lud Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir zum 19. Hessischen Mobilitätskongress als Hybridveranstaltung ein. 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten dieser Einladung vor Ort und digital. Thema des Kongresses waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Mobilitätsverhalten. Prof. Dr. Antje Boetius vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung wies darauf hin, dass jede fünfte Tonne Treibhausgas aus der Mobilität resultiert. Deshalb sei der Verkehrssektor beim Klimaschutz besonders gefordert: „Die soziale, ökonomische und ökologische Innovation der Mobilität macht Zukunft.”

Prof. Dr.-Ing. Thomas Sauter-ServaesMobilitätsforscher von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, beleuchtete in der zweiten Keynote des Tages den Wandel im Verhältnis der Gesellschaft zum Auto: „Wir haben schon alle Zutaten für ein emotional und funktional überzeugendes Besitzauto-Substitut. Wir müssen nur noch das richtige Mischungsverhältnis finden – und dafür das alte Silodenken überwinden.“

JJJB0897

In der anschliessenden Podiumsdiskussion diskutierten die beiden Impulsredner mit Hessens Verkehrsstaatssekretär Jens Deutschendorf über die verschiedenen Transformationspfade hin zu einer nachhaltigen Mobilität.

JJJB1015

Veranstalter des Mobilitätskongresses ist das Hessische Wirtschaftsministerium, Organisator ist die landeseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI).

Bildquelle: Jens Braune del Angel

„Das Auto ist ja doch bequemer“ – Mobilität aus Nutzersicht denken

podcastnrw_01_kleinWie kann Mobilität in NRW attraktiver werden? Und zwar nicht nur für Autofahrerinnen und Autofahrer, sondern für alle, die mit Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind? Im mobiliTALK des Bündnis für Mobilität des NRW-Verkehrsministeriums spricht Moderatorin und Digitalisierungsexpertin Carmen Hentschel mit Fachleuten die Themen an, die Sie bewegen. Diskutiert werden mutige Ideen und spannende Mobilitätsprojekte – immer aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln, denn Mobilität ist so vielseitig wie die Perspektiven unserer Gäste.

In der Auftaktepisode dieses Podcasts war Thomas Sauter-Servaes eingeladen, gemeinsam mit Ulrich Jaeger (VDV-Vorsitzender NRW / Geschäftsführer WSW Mobil GmbH)  zu ergründen, was der ÖV tun muss, um eine attraktive Alternative zum „Universalfahrzeug“ Auto zu werden. Das komplette Gespräch hören Sie unter https://www.buendnis-fuer-mobilitaet.nrw.de/podcast.html. Zudem können Sie den mobiliTALK bei folgenden Anbietern abonnieren: Spotify, Stitcher, Deezer, Amazon/Audible

podcastnrw_02

CTRL-SHFT – Shortcuts zum öffentlichen Verkehr der Zukunft

Zur Erarbeitung der ÖPNV-Strategie 2030 hat das Bundesland Baden-Württemberg die ÖPNV-Zukunftskommission einberufen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus allen relevanten Handlungsfeldern sollen Ideen und Maßnahmen diskutiert werden, die den ÖPNV neu und groß denken sowie ihn strategisch einen weiten Schritt nach vorne bringen. Anlässlich der Auftaktveranstaltung mit Verkehrsminister Winfried Hermann am 16. Juli 2020 war Thomas Sauter-Servaes eingeladen, in einem Online-Impulsreferat verschiedene Trends und Zukunftsbilder des öffentlichen Verkehrs anhand konkreter Beispiele aufzuzeigen.

Die ÖPNV-Strategie 2030 soll bis Mitte 2021 erarbeitet werden. In allen relevanten Handlungsfeldern (z.B. Angebot, Infrastruktur, Betrieb und Qualität, Tarif und Vertrieb, Kommunikation, Organisation und Struktur) werden konkrete Ziele und Maßnahmen entwickelt. Die verschiedenen Akteure im ÖPNV werden an der ÖPNV-Strategie im Rahmen der ÖPNV-Zukunftskommission sowie über weitere Formate beteiligt. Im Jahr 2021 und im ersten Halbjahr 2022 ist ein weiterer, breit angelegter Dialogprozess in den Stadt- und Landkreisen vorgesehen.

Die ÖPNV-Zukunftskommission besteht aus knapp 20 Experten, das im Jahr 2020 die notwendigen Maßnahmen und Ziele für die ÖPNV-Strategie 2030 erörtern wird. Die Kommission setzt sich aus Vertretern der Verkehrsverbünde, -verbände, -unternehmen sowie der kommunalen Aufgabenträger, des Fahrgastbeirats und der Wissenschaft zusammen.

Ein Beitrag zur Auftaktveranstaltung erschien u.a. in den Stuttgarter Nachrichten.

Die Quadratur der Mobilität

essen_01Das Verkehrsministerium des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (NRW) sowie das Bündnis für Mobilität veranstalteten am 4. Dezember 2019 den ersten Bündnis-Tag unter dem Motto „Zukunft denken – Mobilität“ vernetzen. Rund 700 Teilnehmer aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Forschung nahmen an dem Fachkongress im Essener SANAA-Gebäude teil, der sich zum Ziel gesetzt hatte, an der Zukunft der Mobilität in NRW zu arbeiten

Auf drei Etagen diskutierten vom Anbieter über den Politiker bis zum Nutzer die Stakeholder in fünf Themenforen auf vier Bühnen über Themen wie künstliche Intelligenz in der Transportlogistik, digitale Verkehrssteuerung und „Mobility-as-a-Service“. Einen Blick in die mögliche Verkehrswelt von morgen boten die ausgestellten Drohnen, Fahrzeug-Prototypen und Virtual-Reality-Systeme.

Im Anschluss an die einleitenden Worte des NRW-Verkehrsministers Hendrik Wüst beleuchtete Thomas Sauter-Servaes in seiner zentralen Keynote die gegenwärtig wirkmächtigsten Entwicklungspfade in der Mobilitätsbranche,

Bildquelle: Simon Bierwald, INDEEDPhotography

 

Velo inside – Der Fahrradbaustein in den Mobilitätspaketen der Zukunft

eurobike_01Die EUROBIKE in Friedrichshafen ist die internationale Leitmesse im Themenfeld Fahrrad und E-Bike. 2019 präsentierten über 1400 Aussteller aus aller Welt Produkte und Dienstleistungen rund um das Fahrrad.

Am Vortag der Messe fand zum ersten Mal die „BIKE BIZ REVOLUTION – Conference for Visionaries“ auf dem Messegelände am Bodensee statt. Ziel war es, die wichtigsten Akteure aus Fahrradindustrie und -handel mit ausgewählten Experten zusammenzubringen.

Thomas Sauter-Servaes war eingeladen, in diesem Kontext den Megatrend Digitalisierung/Konnektivität und seine Auswirkungen auf die Velobranche zu beleuchten und mit den Teilnehmern zu diskutieren.

Bildquelle: EUROBIKE Friedrichshafen