Rails to the future – Die Rolle der Eisenbahn in der Transformation der Mobilität

eba_01Die politische und gesellschaftliche Unterstützung für den Schienenverkehr ist groß. In den kommenden Jahren stehen finanzielle Mittel in noch nie dagewesener Grössenordnung zur Verfügung, um das aus dem neuen Jahrzehnt ein Bahn-Jahrzehnt zu machen.

Damit verbunden sind entsprechend hohe Erwartungen und Herausforderungen für die Branche. Die 22. Jahrestagung der Eisenbahnsachverständigen beleuchtete im Februar 2020 in Fulda wesentliche Themen: ETCS und DSTW ebenso wie BIM und aktuelle Entwicklungen bei der Zulassung.

Zum Ausklang des ersten Tages waren Thomas Sauter-Servaes und Arndt Stephan in Impulsvorträgen und einer Podiumsdiskussion eingeladen, einen Ausblick auf die Rolle der Eisenbahn für die künftige Mobilität wagen. Moderiert von Hartmut Reichardt waren sie davon überzeugt, dass die Schiene eine wichtige Rolle im Mobilitätssystem der Zukunft sein. Diese Entwicklung ist jedoch kein Selbstläufer, sondern braucht mehr und besseren Lobbyismus für die Schiene und mehr Mut für Experimente.

Die Anderslenkenden

promedia_01Am 13. Februar 2020 fand der Unternehmensapéro 2020 im liechtensteinischen Eschen statt. Unter dem Motto „Mobil in Richtung Zukunft“ trafen sich im „Werk 15“ des Hilti Logistik Centers in Nendeln rund 150 Unternehmer, um gemeinsam über das Thema Mobilität & Logistik heute und morgen zu diskutieren.

Ausgangspunkt waren eine Situationsanalyse und ein Ausblick von Daniel Risch. Er gehört seit 2017 als Regierungschef-Stellvertreter und Regierungsrat mit Zuständigkeit für das Ministerium für Infrastruktur, Wirtschaft und Sport der Regierung des Fürstentums Liechtenstein an. Vor diesem Hintergrund schilderte Daniel Oehry, HR Projekt Manager und Mobilitätsverantwortlicher der Hilti AG, die Mobilitätsbedürfnisse und Lösungsansätze aus unternehmerischer Sicht.

Im Hauptreferat „Die Anderslenkenden“ nahm Thomas Sauter-Servaes dann die Anwesenden mit auf eine Reise in die nahe Zukunft der Mobilität. Ausgehend von den gegenwärtigen Entwicklungen im Bereich Digitalisierung zeigte er die zunehmende Bedeutung der Platform Economy im Bereich der Mobilität auf. Vorgestellt wurden verschiedene Ansätze, das Ökosystem rund um das Automobil oder die öffentliche Verkehrsdienstleistung ganzheitlich ökonomisch zu nutzen.

SWISSonian – Eine Nuitopie

swissonian„Im Jahr 2020 leitete die SWISS die grosse Wende ein. In den 2010er Jahren hatten sich bereits die Autobauer von ihrer fahrzeugfixierten Herstellerrolle verabschiedet, um fortan als verkehrsmitteloffene Mobilitätsdienstleister zu agieren. Nun sprengte die erste Fluggesellschaft das Korsett ihres traditionellen Geschäftsmodells. Auf der Pressekonferenz proklamierte die SWISS die Abkehr vom reinen Flugbetrieb hin zum Reiseerlebnis-Anbieter. Im Zentrum stand dabei der Markteintritt der SWISS auf der Schiene mit dem eigenen Nachtzugprodukt SWISSonian…“

Man wird ja wohl noch träumen dürfen. Zum Beispiel davon, dass der frische Wind für den Nachtzug plötzlich aus einer ganz unerwarteten Ecke weht. Dies ist die Utopie einer klassischen Saulus-Paulus-Transformation, die dem Schlafwagen neues Leben einhauchen könnte. Den kompletten Essay finden Sie auf den Webseiten der Denkfabrik Mobilität oder im TRAFO, dem Onlinemagazin von FuturZwei.

Die Quadratur der Mobilität

essen_01Das Verkehrsministerium des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (NRW) sowie das Bündnis für Mobilität veranstalteten am 4. Dezember 2019 den ersten Bündnis-Tag unter dem Motto „Zukunft denken – Mobilität“ vernetzen. Rund 700 Teilnehmer aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Forschung nahmen an dem Fachkongress im Essener SANAA-Gebäude teil, der sich zum Ziel gesetzt hatte, an der Zukunft der Mobilität in NRW zu arbeiten

Auf drei Etagen diskutierten vom Anbieter über den Politiker bis zum Nutzer die Stakeholder in fünf Themenforen auf vier Bühnen über Themen wie künstliche Intelligenz in der Transportlogistik, digitale Verkehrssteuerung und „Mobility-as-a-Service“. Einen Blick in die mögliche Verkehrswelt von morgen boten die ausgestellten Drohnen, Fahrzeug-Prototypen und Virtual-Reality-Systeme.

Im Anschluss an die einleitenden Worte des NRW-Verkehrsministers Hendrik Wüst beleuchtete Thomas Sauter-Servaes in seiner zentralen Keynote die gegenwärtig wirkmächtigsten Entwicklungspfade in der Mobilitätsbranche,

Bildquelle: Simon Bierwald, INDEEDPhotography

 

(Elektro)-Mobilität in der Zukunft

min_01Das MINERGIE-Zertifizierungs-Zentrum Schaffhausen / Thurgau bedankt sich mit der Veranstaltung „Best of Minergie“ jedes Jahr bei den Bauherrschaften und Planern des Kantons Thurgau, dass sie energieeffiziente Minergie-Gebäude erstellt haben. Neben einem Grusswort des zuständigen Regierungsrates ist ein Impulsreferat fester Bestandteil der Feierlichkeiten.

In diesem Jahr durfte Thomas Sauter-Servaes als Festredner die Anwesenden in Weinfelden und Neuhausen mit auf eine Reise in die Mobilität der Zukunft nehmen. Ausgangspunkt war dabei die Frage, in welcher Form der Elektromotor unseren Verkehr von morgen prägt. Im Anschluss diskutierte der Referent mit dem Plenum über die verschiedenen Entwicklungspfade.

Bubble Mobility – Die Quadratur der Mobilität

fzn_06Am 23. Oktober fand in Berlin die „Fahrtziel Natur“-Fachtagung 2019 statt. Fahrtziel Natur ist eine Kooperation der Deutschen Bahn und der drei großen Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. und Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. Ziel der 2001 gestarteten Initiative ist es, Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich als attraktive Reiseziele bekannter zu machen.

Im Anschluss an die Produktkonferenz „Mobilität erleben“ der DB AG luden die vier Kooperationspartner zur Auftaktveranstaltung der Fachtagung in das neue Futurium am Humboldthafen in Berlin Mitte ein. In seiner Keynote „Bubble Mobility – Die Quadratur der Mobilität“ zeigte Thomas Sauter-Servaes auf, wie Mobilitätsplattformen immer stärker unsere Mobilität beeinflussen werden. Was bieten ReachNow, UBER, Jelbi, whim & Co heute, welche Angebote erwarten uns morgen? Im Anschluss skizzierte Dr. Michael Peterson, Vorstandsvorsitzender DB Fernverkehr AG, die Antworten der Deutschen Bahn AG auf die kommenden Herausforderungen, bevor im anschliessenden Podium über die Zukunftsvision für Fahrtziel Natur 2025 diskutiert wurde. Unter der Moderation von Thomas Sauter-Servaes zeigten Olaf Bandt (BUND), Angelika Richter (NABU), Matthias Kurzeck (VCD) und Dr. Thomas Kemper (Deutsche Bahn) ihre Entwicklungsideen für die gemeinsame Zukunft auf.

Bildquellen: DB AG/NABU

Passenger Republic – Wie wir uns morgen bewegen

puzzle_01Am 24. Oktober 2019 fand im Eventforum Bern das „Puzzle up! 2019“ statt. In diesem Jahr drehte sich dabei alles rund um die Zukunft der Mobilität.

Als Gastreferent  skizzierte Dr.-Ing. Thomas Sauter-Servaes die Auswirkungen von Digitalsierung und Robotisierung auf die Mobilitätsbranche. In der anschliessenden Publikumsdiskussion standen insbesondere die Themen Platform Mobility und die Frage der politischen Gestaltung im Vordergrund.

Puzzle ITC ist ein Schweizer IT-Dienstleister. Das Angebot von Puzzle ITC umfasst insbesondere Open-Source-Lösungen, Konfigurations- und Lifecycle-Management und Scale-out-Storage. Puzzle ITC weist viel Erfahrung in der Kooperation mit Unternehmen des öffentlichen Verkehrs auf. Bei der SBB wie auch bei der BLS ist man strategischer Java-Entwicklungspartner. In beiden Unternehmen war man auch in Bereichen wie Adaptive Lenkung, Fahrgast-Informationssysteme oder hybride Web-Applikationen aktiv.