Mischung: Possible! Was uns morgen bewegt

ma_thun_02«Mobilität: Wohin geht die Reise?», so lautete das Thema des 17. Thuner Mobilitätsapéro der Stadt Thun. Am 17 November 2020 diskutierten in der Thuner Westhalle regionale Fachexpertinnen und -experten die Zukunft der Mobilität im Lokalen und Allgemeinen. Mit seiner Keynote «Mischung: Possible! Was uns morgen bewegt» eröffnete Thomas Sauter-Servaes den inhaltlichen Teil der Veranstaltung. In der abschliessenden Podiumsdiskussion brachte er die nationale und internationale Perspektive ein. Aufgrund der Covid19-Pandemie durften in der Westhalle keine Zuschauer anwesend sein. Die Vorträge wurden im Internet gestreamt, während der Podiumsdiskussion konnten live via Slido Publikumsfragen eingebracht werden.

CTRL-SHFT – Shortcuts zur Mobilität der Zukunft

demo2020_01Am 10./11. November 2020 fand in Frankfurt/ Main der 6. Deutsche Mobilitätskongress statt. Eingebettet in die Hypermotion 2020 wurde in diesem Jahr unter dem Motto «Klima, Digitalisierung, Corona – wie gestalten wir zukünftig unsere Mobilität?» mit und zwischen Fachexperten, Wissenschaftlern, Unternehmern und Politikern diskutiert. Thomas Sauter-Servaes präsentierte in der ersten Session des zweiten Konferenztages «Wie gelingt erfolgreiche Mobilität trotz Krise und Klimawandel? Bringt die Digitalisierung eine Lösung? … bekannte Forscher stellen Lösungsansätze vor» seine Vision eines neues curated-coopetition-Paradigmas als Zukunftspfad einer nachhaltigeren Mobilität. Aufgrund der Covid19-Pandemie wurde die Veranstaltung in diesem Jahr erstmals überwiegend digital durchgeführt.

Der Deutsche Mobilitätskongress wird seit 2013 von der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft ausgerichtet. Das Forum hat den Anspruch, Anstösse für eine gesellschaftliche Debatte über die Frage eines gleichermassen ökonomisch, ökologisch wie sozial verantwortbaren Verkehrs und einer nachhaltigen Mobilität zu geben.

Die Grenzen zwischen Logistik, Mobilität, Infrastruktur, Verkehr und Transport lösen sich auf. Es entstehen neue, vernetzte, integrierte und multimodale Systeme und Lösungen. Um diese Veränderungen abzubilden und ihre Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft zu diskutieren, hat die Messe Frankfurt die Hypermotion gelauncht. Die Hypermotion ist die erste Plattform für die digitale Transformation als übergeordnetes Leitthema, über alle Verkehrsträger hinweg. Die Hypermotion findet unter der Schirmherrschaft des deutschen Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie des Bundeslandes Hessen statt.

Bubble Mobility – Kuratieren statt aggregieren

conversity_01Die Schweizerische Post führt mehrmals pro Jahr eine Fachveranstaltung mit ihren Top- und oberen Kadern durch. Der Conversity Anlass wird jeweils vom aktuellen Traineejahrgang organisiert. Die virtuelle Veranstaltung am 25. September 2020 hatte das Motto «Mobilität der Zukunft» und verzeichnete mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Neben Yulia Shaburnykova, Projektleiterin CASE bei Mercedes-Benz Schweiz, stellte Thomas Sauter-Servaes aktuelle Entwicklungstrends und deren Potenzial für eine zukunftsfähige Mobilität vor. Der Schwerpunkt seiner Ausführungen lag auf raumspezifischen Kooperationsformen zwischen dem Autobaustein, dem klassischen öffentlichen Verkehr und den diversen Angeboten der Shared Mobility.

Im Anschluss an die Vorträge diskutierten die beiden Referenten mit Martina Müggler, Leiterin Strategie und Innovation bei PostAuto, über mögliche Implikationen ihrer Thesen auf das PostAuto-Geschäftsmodell sowie die Mobilitätsbranche im Allgemeinen.

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CTRL-SHFT – Shortcuts zum öffentlichen Verkehr der Zukunft

Zur Erarbeitung der ÖPNV-Strategie 2030 hat das Bundesland Baden-Württemberg die ÖPNV-Zukunftskommission einberufen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus allen relevanten Handlungsfeldern sollen Ideen und Maßnahmen diskutiert werden, die den ÖPNV neu und groß denken sowie ihn strategisch einen weiten Schritt nach vorne bringen. Anlässlich der Auftaktveranstaltung mit Verkehrsminister Winfried Hermann am 16. Juli 2020 war Thomas Sauter-Servaes eingeladen, in einem Online-Impulsreferat verschiedene Trends und Zukunftsbilder des öffentlichen Verkehrs anhand konkreter Beispiele aufzuzeigen.

Die ÖPNV-Strategie 2030 soll bis Mitte 2021 erarbeitet werden. In allen relevanten Handlungsfeldern (z.B. Angebot, Infrastruktur, Betrieb und Qualität, Tarif und Vertrieb, Kommunikation, Organisation und Struktur) werden konkrete Ziele und Maßnahmen entwickelt. Die verschiedenen Akteure im ÖPNV werden an der ÖPNV-Strategie im Rahmen der ÖPNV-Zukunftskommission sowie über weitere Formate beteiligt. Im Jahr 2021 und im ersten Halbjahr 2022 ist ein weiterer, breit angelegter Dialogprozess in den Stadt- und Landkreisen vorgesehen.

Die ÖPNV-Zukunftskommission besteht aus knapp 20 Experten, das im Jahr 2020 die notwendigen Maßnahmen und Ziele für die ÖPNV-Strategie 2030 erörtern wird. Die Kommission setzt sich aus Vertretern der Verkehrsverbünde, -verbände, -unternehmen sowie der kommunalen Aufgabenträger, des Fahrgastbeirats und der Wissenschaft zusammen.

Ein Beitrag zur Auftaktveranstaltung erschien u.a. in den Stuttgarter Nachrichten.

Die Anderslenkenden

promedia_01Am 13. Februar 2020 fand der Unternehmensapéro 2020 im liechtensteinischen Eschen statt. Unter dem Motto „Mobil in Richtung Zukunft“ trafen sich im „Werk 15“ des Hilti Logistik Centers in Nendeln rund 150 Unternehmer, um gemeinsam über das Thema Mobilität & Logistik heute und morgen zu diskutieren.

Ausgangspunkt waren eine Situationsanalyse und ein Ausblick von Daniel Risch. Er gehört seit 2017 als Regierungschef-Stellvertreter und Regierungsrat mit Zuständigkeit für das Ministerium für Infrastruktur, Wirtschaft und Sport der Regierung des Fürstentums Liechtenstein an. Vor diesem Hintergrund schilderte Daniel Oehry, HR Projekt Manager und Mobilitätsverantwortlicher der Hilti AG, die Mobilitätsbedürfnisse und Lösungsansätze aus unternehmerischer Sicht.

Im Hauptreferat „Die Anderslenkenden“ nahm Thomas Sauter-Servaes dann die Anwesenden mit auf eine Reise in die nahe Zukunft der Mobilität. Ausgehend von den gegenwärtigen Entwicklungen im Bereich Digitalisierung zeigte er die zunehmende Bedeutung der Platform Economy im Bereich der Mobilität auf. Vorgestellt wurden verschiedene Ansätze, das Ökosystem rund um das Automobil oder die öffentliche Verkehrsdienstleistung ganzheitlich ökonomisch zu nutzen.

Die Quadratur der Mobilität

essen_01Das Verkehrsministerium des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (NRW) sowie das Bündnis für Mobilität veranstalteten am 4. Dezember 2019 den ersten Bündnis-Tag unter dem Motto „Zukunft denken – Mobilität“ vernetzen. Rund 700 Teilnehmer aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Forschung nahmen an dem Fachkongress im Essener SANAA-Gebäude teil, der sich zum Ziel gesetzt hatte, an der Zukunft der Mobilität in NRW zu arbeiten

Auf drei Etagen diskutierten vom Anbieter über den Politiker bis zum Nutzer die Stakeholder in fünf Themenforen auf vier Bühnen über Themen wie künstliche Intelligenz in der Transportlogistik, digitale Verkehrssteuerung und „Mobility-as-a-Service“. Einen Blick in die mögliche Verkehrswelt von morgen boten die ausgestellten Drohnen, Fahrzeug-Prototypen und Virtual-Reality-Systeme.

Im Anschluss an die einleitenden Worte des NRW-Verkehrsministers Hendrik Wüst beleuchtete Thomas Sauter-Servaes in seiner zentralen Keynote die gegenwärtig wirkmächtigsten Entwicklungspfade in der Mobilitätsbranche,

Bildquelle: Simon Bierwald, INDEEDPhotography

 

(Elektro)-Mobilität in der Zukunft

min_01Das MINERGIE-Zertifizierungs-Zentrum Schaffhausen / Thurgau bedankt sich mit der Veranstaltung „Best of Minergie“ jedes Jahr bei den Bauherrschaften und Planern des Kantons Thurgau, dass sie energieeffiziente Minergie-Gebäude erstellt haben. Neben einem Grusswort des zuständigen Regierungsrates ist ein Impulsreferat fester Bestandteil der Feierlichkeiten.

In diesem Jahr durfte Thomas Sauter-Servaes als Festredner die Anwesenden in Weinfelden und Neuhausen mit auf eine Reise in die Mobilität der Zukunft nehmen. Ausgangspunkt war dabei die Frage, in welcher Form der Elektromotor unseren Verkehr von morgen prägt. Im Anschluss diskutierte der Referent mit dem Plenum über die verschiedenen Entwicklungspfade.

Bubble Mobility – Die Quadratur der Mobilität

fzn_06Am 23. Oktober fand in Berlin die „Fahrtziel Natur“-Fachtagung 2019 statt. Fahrtziel Natur ist eine Kooperation der Deutschen Bahn und der drei großen Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. und Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. Ziel der 2001 gestarteten Initiative ist es, Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich als attraktive Reiseziele bekannter zu machen.

Im Anschluss an die Produktkonferenz „Mobilität erleben“ der DB AG luden die vier Kooperationspartner zur Auftaktveranstaltung der Fachtagung in das neue Futurium am Humboldthafen in Berlin Mitte ein. In seiner Keynote „Bubble Mobility – Die Quadratur der Mobilität“ zeigte Thomas Sauter-Servaes auf, wie Mobilitätsplattformen immer stärker unsere Mobilität beeinflussen werden. Was bieten ReachNow, UBER, Jelbi, whim & Co heute, welche Angebote erwarten uns morgen? Im Anschluss skizzierte Dr. Michael Peterson, Vorstandsvorsitzender DB Fernverkehr AG, die Antworten der Deutschen Bahn AG auf die kommenden Herausforderungen, bevor im anschliessenden Podium über die Zukunftsvision für Fahrtziel Natur 2025 diskutiert wurde. Unter der Moderation von Thomas Sauter-Servaes zeigten Olaf Bandt (BUND), Angelika Richter (NABU), Matthias Kurzeck (VCD) und Dr. Thomas Kemper (Deutsche Bahn) ihre Entwicklungsideen für die gemeinsame Zukunft auf.

Bildquellen: DB AG/NABU

Passenger Republic – Wie wir uns morgen bewegen

puzzle_01Am 24. Oktober 2019 fand im Eventforum Bern das „Puzzle up! 2019“ statt. In diesem Jahr drehte sich dabei alles rund um die Zukunft der Mobilität.

Als Gastreferent  skizzierte Dr.-Ing. Thomas Sauter-Servaes die Auswirkungen von Digitalsierung und Robotisierung auf die Mobilitätsbranche. In der anschliessenden Publikumsdiskussion standen insbesondere die Themen Platform Mobility und die Frage der politischen Gestaltung im Vordergrund.

Puzzle ITC ist ein Schweizer IT-Dienstleister. Das Angebot von Puzzle ITC umfasst insbesondere Open-Source-Lösungen, Konfigurations- und Lifecycle-Management und Scale-out-Storage. Puzzle ITC weist viel Erfahrung in der Kooperation mit Unternehmen des öffentlichen Verkehrs auf. Bei der SBB wie auch bei der BLS ist man strategischer Java-Entwicklungspartner. In beiden Unternehmen war man auch in Bereichen wie Adaptive Lenkung, Fahrgast-Informationssysteme oder hybride Web-Applikationen aktiv.

 

Mix & Match – Über die verkehrliche Neuformatierung der Stadt

zia_08Am 8. August 2019 fand in Hamburg die Veranstaltung „Immobilienwirtschaft, Mobilität und Du: Herausforderungen, Synergien, Geschäftsmodelle“ des Zentralen Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) statt. Vor rund 200 Gästen in der HSBA Hamburg School of Business Administration ging es – im Beisein von Hamburgs Erstem Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher – unter anderem um die Rolle der Immobilienwirtschaft als zentralem Akteur bei der Stadtentwicklung und der Mobilität von morgen.

Die Veranstaltung vermittelte einen Überblick über die aktuellen Herausforderungen des Bauens mit Mobilitätslösungen und stellte praktische Ansätze aus Sicht verschiedener Akteure vor – wie intelligente Quartierslösungen mit nachhaltigen Stellplatzmodellen, Konzepten zur gemeinschaftlichen Nutzung von Fahrzeugen. Diskutiert wurde: wie und wo lassen sich Synergieeffekten in Bezug auf das städtische Wohnen und Mobilität finden.

Im Rahmen der Veranstaltung sollten aus immobilienwirtschaftlicher Sicht aktuelle Entwicklungen und Erfahrungen bei städtischen Verkehren und die Effekte der Zunahmen von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen auf die Branche diskutiert werden. Thomas Sauter-Servaes war eingeladen, mit seiner zentralen Keynote „Mix & Match – Über die verkehrliche Neuformatierung der Stadt“ einen Überblick über aktuelle Trends und Zielvisionen im Mobilitätssektor aufzuzeigen.

Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) ist der Spitzenverband der deutchen Immobilienwirtschaft. Er bündelt und vertritt die Interessen seiner Mitglieder umfassend bei der Willensbildung in der Öffentlichkeit, der Politik und der Verwaltung.

Bilder: ZIA/Norbert Weidemann