Hat die Zukunft der Mobilität eine Zukunft?

ttt_01Wie kann die Zukunft der Mobilität konkret aussehen und in welche Richtung müssen die heutigen Diskussionen weiterentwickelt werden? Auf diese Frage suchte der Wissenschaftskongress 2020 „Digitalisierung und Mobilität“ aus Sicht der Wissenschaft, aber auch aus Sicht der Wirtschaft handlungsfähige Antworten.

Die vom DenkRaumBodensee und dem think tank thurgau organisierte Veranstaltung fand am 18. September 2020 im Pentorama in Amriswil statt. Neben Prof. Dr. Barbara Lenz, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Institut für Verkehrsforschung Berlin und Prof Dr. Florian Kunze, Universität Konstanz, war Thomas Sauter-Servaes eingeladen, seine Sicht auf den State-of-the-Art der Wissenschaft zu präsentieren. Im abschliessenden Podiumsgespräch stand er für Rückfragen zur Verfügung.

Bildquelle: Internationale Bodensee Hochschule

Die Anderslenkenden

promedia_01Am 13. Februar 2020 fand der Unternehmensapéro 2020 im liechtensteinischen Eschen statt. Unter dem Motto „Mobil in Richtung Zukunft“ trafen sich im „Werk 15“ des Hilti Logistik Centers in Nendeln rund 150 Unternehmer, um gemeinsam über das Thema Mobilität & Logistik heute und morgen zu diskutieren.

Ausgangspunkt waren eine Situationsanalyse und ein Ausblick von Daniel Risch. Er gehört seit 2017 als Regierungschef-Stellvertreter und Regierungsrat mit Zuständigkeit für das Ministerium für Infrastruktur, Wirtschaft und Sport der Regierung des Fürstentums Liechtenstein an. Vor diesem Hintergrund schilderte Daniel Oehry, HR Projekt Manager und Mobilitätsverantwortlicher der Hilti AG, die Mobilitätsbedürfnisse und Lösungsansätze aus unternehmerischer Sicht.

Im Hauptreferat „Die Anderslenkenden“ nahm Thomas Sauter-Servaes dann die Anwesenden mit auf eine Reise in die nahe Zukunft der Mobilität. Ausgehend von den gegenwärtigen Entwicklungen im Bereich Digitalisierung zeigte er die zunehmende Bedeutung der Platform Economy im Bereich der Mobilität auf. Vorgestellt wurden verschiedene Ansätze, das Ökosystem rund um das Automobil oder die öffentliche Verkehrsdienstleistung ganzheitlich ökonomisch zu nutzen.