No country for old cars

rotaryAutonomes Fahren ist ein Hype-Thema, das derzeit in sämtlichen Medien eingehend diskutiert wird. Im Rahmen einer Lunchveranstaltung des Rotary Clubs Zürich-Dietikon stellte Thomas Sauter-Servaes im November 2016 als Gastreferent in der Reihe „Tischgespräche“ seine Perspektive auf die gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklungen im Mobilitätssektor vor. Die anschliessende Diskussion zeigte, wie unterschiedlich die Vorstellungen von der Verkehrszukunft sind. Sicher ist, dass wir uns auf autonom fahrende Vehikel einstellen müssen – zu welchem Zeitpunkt sie auch immer an den Start gehen werden.

Mobilität 2040: zzzzzz statt zoom zoom …und warum wir wieder reiten lernen

ux_schweizAnlässlich des World Usability Day 2016 war Thomas Sauter-Servaes eingeladen, den einführenden Vortrag in der Aula der HSR in Rapperswil zu halten. Kurz zusammengefasst gab er den Zuhörern folgendes mit auf den Weg:

Wir erleben zur Zeit den Anfang vom Ende der Mobilität, wie wir sie kennen. Das disruptive Dreigestirn aus Digitalisierung, Elektrifizierung und Robotisierung wird die Mobilitätswelt in ihren Grundfesten erschüttern. Realisiert man die Geschwindigkeit, mit der das 2nd Machine Age unseren Alltag transformiert, zeigt sich das enorme Potenzial, unsere Mobilität zukünftig bedeutend nachhaltiger zu gestalten. Wenn wir den Wandel auf unseren Strassen jedoch nicht aktiv gestalten, könnte der Verkehr im Jahr 2040 auf noch viel störender werden als heute. In jedem Fall könnte die nächste Generation «Jolly Jumper» ein Revival erleben. Belegen Sie einen Reitkurs, solange noch Plätze verfügbar sind!

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Mobility as a Service – Aufbruch zum Umbruch

itsPro Tag legt jeder in der Schweiz wohnhafte Einwohner im Schnitt rund 40 km zurück. Um ca. 20% sind in den letzten 15 Jahren die Transportleistungen auf Schiene und Strasse gestiegen. In der Schweiz sind fast 6 Mio. Fahrzeuge registriert, davon über 4 Mio. Personenwagen. Rund ein Drittel des Energieverbrauchs ist auf den Verkehr zurückzuführen. Mobilität bestimmt unseren Alltag. Wo liegen nun die wichtigsten zukünftigen Herausforderungen der Mobilität und wie können diese gemeistert werden?

Drei Experten sind diesen Fragen anlässlich des 54. ITS Techno-Apéro in Schaffhausen genauer nachgegangen. Thomas Sauter-Servaes referierte dabei zum Entwicklungstrend „Mobility as a Service“, der derzeit die Zukunftsstudien zum Thema Mobilität bestimmt.

Tops & Flops der Mobilitätswelt 4.0 – Wie heutige Start-Ups die Mobilität von morgen prägen

cocomo16Die Mobilitätsakademie AG, der Think-Tank des Touring Club Schweiz (TCS), führte am 17. Juni 2016 zum dritten Mal das von der Schweizerischen Post getragene College for Collaborative Mobility (cocomo) in Bern durch. Deutschsprachige Studierende und junge Interessierte wurden dabei aufgefordert, in diesem Sommer Verkehrsgeschichte schreiben und zugleich den Grundstein für ihr eigenes Start-Up zu legen. Die diesjährige Veranstaltung war als einzigartiger Gründer-Wettbewerb geplant – mit dem Ziel, dass die Studierenden an der eigenen Universität oder in der heimischen Nachbarschaft ein eCargo-Bike-Sharing aufbauen.

Thomas Sauter-Servaes lieferte mit seinem Impuls „Tops & Flops der Mobilitätswelt 4.0 – Wie heutige Start-Ups die Mobilität von morgen prägen“ eine Aufforderung, die aktuelle Mobilitätswelt nicht nur die Brille der hypegläubigen Follower zu betrachten, sondern aktuelle Entwicklungen auf der Basis der realen Daten kritisch zu hinterfragen. Zudem gab er einen Ausblick auf die potenziellen Hotspots der zukünftigen Transformation der Mobilitätsbranche.

Das grosse Rollen – Das Ende der Mobilität wie wir sie kennen?!

postautoDer Mobilitätsmarkt ist im Wandel: Multimodalität, Sharing-Fahrzeuge und autonomes Fahren sind Trends, die das Mobilitätsverhalten beeinflussen. Das Auto wird künftig nicht nur privat genutzt, sondern auch als öffentliches Verkehrsmittel eingesetzt werden. Autobesitzer preisen Mitfahrplätze an und werden so immer mehr zu Dienstleistern. Autonom fahrende Fahrzeuge verändern unser Verständnis von individuellem und öffentlichem Verkehr. Und nicht zuletzt wächst die Mobilität ungebremst weiter. Aus diesen Gründen muss die individuelle und öffentliche Mobilität als Gesamtsystem betrachtet werden. Es gilt neue Verkehrslösungen zu suchen, welche die verschiedenen Verkehrsmittel intelligent vernetzen.

Dies waren die Gründe für die Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW) und PostAuto gemeinsam zum Impulsforum „Die Mobilität der Zukunft“ am 8. Juni 2016 ins Busdepot nach Wettingen zu laden. Thomas Sauter-Servaes bildete mit seinem Inputreferat „Das grosse Rollen – Das Ende der Mobilität wie wir sie kennen?!“ die Grundlage für die nachfolgende Fragerunde, in der er mit verschiedenen Interessensvertretern insbesondere die Chancen und Risiken des autonomen Fahrens  diskutierte. Auch die über 150 Plenumsteilnehmer hatten dabei die Gelegenheit, Ihre Perspektive in die Debatte einzubringen.

«Nutzer»perspektive – Wie die digitale Mobilitätsrevolution den Stadtverkehr verändert

Derdifu Stadtverkehr verändert sich tiefgreifend. Stadtbewohner von morgen werden multimodaler unterwegs und weniger an ein eigenes Auto gebunden sein als heute. Im Difu-Fortbildungsseminar „Stadtverkehr der Zukunft“ vom 23. bis 24. Mai 2016 in Berlin ging es um die Beschreibung und Analyse dieser neuen urbane Mobilitätskulturen und innovativen Mobilitätsdienstleistungen, deren Relevanz für die städtische Planung sowie die daraus entstehenden Nutzungsansprüche im öffentlichen Raum. Im Rahmen der Thementisch-Diskussionen am ersten Tag erläuterte Thomas Sauter-Servaes in drei Durchgängen den Teilnehmern seine Sichtweise auf die Nutzerperspektive, deren Ansprüche an die Mobilitätsservices von morgen, technische Umsetzungen und die Fragen der Akzeptanz für eine neuer soziale Mobilitätspraxis.

Permamobilität – Entwicklung der Mobilität im digitalen Zeitalter

Amobilecularm 21. Mai fand im Berner Kursaal die Delegiertenversammlung 2016 der Mobility Genossenschaft statt. Anlässlich dieses Events war Thomas Sauter-Servaes eingeladen, den Delegierten in einem einstündigen Impulsvortrag mögliche Zukünfte der Mobilität zu skizzieren. Der Fokus lag dabei auf den Trends in Richtung Transparenz schaffender Integratoren-Webplattformen, digitalen Entscheidungsassistenten bei der Verkehrsmittelwahl und innovativen Mobilitätsservices in einer Welt selbstfahrender Fahrzeuge. Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich für einen führenden Carsharing-Anbieter, wenn unsere Mobilität zukünftig mit ein paar Clicks über einige wenige Mobilitätsplattformen organisiert wird? Wie weit sind wird von Schwärmen privater und professioneller Autoflotten entfernt?

 

Die Effizienzillusion einer digitalisierten Mobilität

oyaWenn sich mehr Menschen mit Hilfe schlauer Software Autos teilen, wird das Verkehrsaufkommen sinken, hoffen viele. Solche Rechnungen gehen selten auf, meinen Stephan Rammler und Thomas Sauter-Servaes in ihrem Beitrag für die Zeitschrift oya.

Wohl selten war die Ratlosigkeit greifbarer als während des letzten Weltverkehrsforums angesichts der Botschaft, das Verkehrsaufkommen werde sich bis zum Jahr 2050 weltweit verdreifachen – wobei sich der Trend zum Auto und Flugzeug weiter ausprägen wird. Antworten, wie unter diesen Umständen die Mobilität von bald neun Milliarden Menschen auf nachhaltige Weise zu gewährleisten wären, blieben die Experten schuldig. Einig war man sich allein darin, dass bei einer ungesteuerten Entwicklung die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen und dementsprechend die Emissionen von Klimagasen, Luftschadstoffen und Feinstäuben, die Lärmemissionen, die Unfallkosten und vor allem der Material- und Raumbedarf der Mobilität weiter enorm ansteigen werden. Die Lösungen für diese dramatische Situation werden aller Voraussicht nach die altbekannten sein: Angesichts der weltweit weiter dominierenden Wachstumsgläubigkeit werden die »Hohepriester der Effizienzreligion« auch in den kommenden Jahren die Emissionssenkung und mehr Nachhaltigkeit im Verkehr allein über weitere technische Effizienzsteigerungen zu erreichen versuchen.

Den kompletten Artikel können Sie auf den Webseiten von oya lesen.

Digital Mode Shift – Das Ende der Mobilität wie wir sie kennen?!

mobilityAm 28. Oktober fand in Winterthur das erste regionale Delegiertentreffen des Schweizer Carsharing-Anbieters Mobility statt. Anlässlich dieser Auftaktveranstaltung war Thomas Sauter-Servaes eingeladen, den Delegierten einen Überblick über die Auswirkungen der digitalen Revolution zu geben.

Ausgehend von den Erkenntnissen des gerade prämierten Wirtschaftsbuchs „Second Machine Age“ der MIT-Professoren Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee schilderte er seine Sicht auf die wahrscheinlichen Entwicklungspfade der Mobilität in den kommenden zwei Jahrzehnten. Im Anschluss an den einstündigen Vortrag „Digital Mode Shift – Das Ende der Mobilität wie wir sie kennen?!“ diskutierten die Teilnehmer gemeinsam mit Referent insbesondere über die Entwicklungsgeschwindigkeit. Auch wenn die vor dreissig Jahren prognostizierten fliegenden Autos weiterhin den Science-Fiction-Filmen vorbehalten bleiben dürften, waren sich die meisten Diskutanten abschliessend einig, dass die Automobilität dank Tesla, UBER, Google & Co. schon sehr bald ganz anders aussehen wird als heute.

Grenzenlose E-Mobilität – vernetztes Mobilitätsangebot im ländlichen Raum

evolution_mDie Veranstaltungsreihe evolution:m behandelt Mobilitätsfragen mit wechselnden Schwerpunkten, wobei der Fokus auf der Analyse und Entwicklung realisierbarer Lösungsansätze liegt. Im Oktober 2015 fand die evolution:m im Rahmen der 18. Mainauer Mobilitätsgespräche statt und thematisierte die Weiterentwicklung der Elektromobilität – nicht nur unter technischen Gesichtspunkten, sondern als Chance auf neue Systemansätze, neue Mobilitätskonzepte, intelligente Vernetzung und ein verändertes Nutzungsverhalten. Thomas Sauter-Servaes war eingeladen, im Rahmen des „e-meeting points“ mit dem Titel „Grenzenlose E-Mobilität – vernetztes Mobilitätsangebot im ländlichen Raum“ einen Impulsvortrag zu präsentieren.