„Man muss schlafen können!“

fairkehr_01In der aktuellen Ausgabe des VCD-Magazins fairkehr äussert sich Thomas Sauter-Servaes über die Herausforderungen des zukünftigen Nachtzugsverkehr. Er macht deutlich, dass die qualitativen Grundanforderungen wie ein angemessener Schlafkomfort gegeben sein müssen, wenn der Nachtzug gegenüber dem Luftverkehr eine Wettbewerbschance haben soll. Gleichzeitig müssen die steuerlichen Wettbewerbsbedingungen so verändert werden, dass die ökologischste Reisealternative nicht die am stärksten belastete ist.

Das vollständige Interview findet sich auf den Webseiten der fairkehr.

mobilecular berät Verkehrsausschuss des Dt. Bundestages

nz-anhoerung_01Im europäischen Nachtzugverkehr ist seit einiger Zeit eine existenzgefährdende Abwärtsspirale zu beobachten. Nachdem sich die SBB schon im Jahr 2000 aus dem ursprünglich von SBB, ÖBB und DB gegründeten Kooperationsprojekt City Night Line (CNL) und dem Nachtzugverkehr insgesamt verabschiedet hat, fährt die ursprünglich für ihre „swissness“ gerühmte Nachtzugmarke CNL heute unter alleiniger Federführung der DB AG einem schleichenden Tod auf Raten entgegen. Bereits in der Vergangenheit wurde das Streckennetz stufenweise deutlich reduziert, zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 entfielen nun die Relationen Basel/Amsterdam/Prag – Kopenhagen sowie Hamburg/Berlin/München – Paris.

Vor diesem Hintergrund wurde in der Öffentlichen Anhörung des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages am 14.01. in Berlin über die Zukunft des Nachtzugs und der möglichen Einflussnahme der Politik beraten. Thomas Sauter-Servaes unterstützte den Prozess als geladener Sachverständiger. Die vollständige Stellungnahme sowie alle Einschätzungen der Experten finden sich ebenso im Internet wie die Pressemitteilung des Bundestags und die Berichterstattung in der Presse (z.B. TAZ).

Gamechanger der Mobilität

t-systems_artikel„Im Bereich Mobilität lassen sich spannende Entwicklungen ausmachen. Ein wichtiger Trend ist sicherlich das Carsharing. Neben den Angeboten der Autohersteller und der Deutschen Bahn haben sich hier auch Peer-to-peer-Konzepte auf Konsumentenebene etabliert. Mithilfe spezieller Online-Plattformen lassen sich problemlos auch Privatautos auf Carsharing-Basis vermieten.

Damit werden Fahrzeuge effektiver genutzt, etwa während langer Stehzeiten. Ein wichtiger Faktor für den Erfolg des Carsharings ist die gute Nutzbarkeit der Angebote: Per App finde ich mein Auto, kann es ohne Schlüssel öffnen, und die Abrechnung funktioniert auch automatisch. Dieser Wunsch nach unkomplizierter Mobilität wird wichtiger, gerade wegen der hohen Smartphone-Nutzung. Das Handy dient dabei als „Personal Travel Assistent“. Eine App zeigt nicht nur den schnellsten Weg, sondern bietet die Möglichkeit, alle Reservierungen, das Rufen eines Taxis oder den Ticketkauf zu erledigen. Langfristig wird so der Besitz eines Autos gerade im urbanen Raum zum Auslaufmodell.“

Den vollständigen Artikel von Thomas Sauter-Servaes  finden Sie im T-Systems-Magazin.

„Mein Auto, kein Auto“ – mobilecular im 3sat-Interview

3sat-mobilecularIst Carsharing die Zukunft der Mobilität? Ist diese Form der Mobilität schon heute eine tragfähige Alternative? Diese Fragen hat sich der Filmemacher Christian Bock in seiner 45-minütigen Wissenschaftsdokumentation „Mein Auto, kein Auto“ für den Sender 3sat gestellt. Fachlich unterstützt wurde die Dokumentation von Thomas Sauter-Servaes, der im Film auch als Experte interviewt wird.

Die vollständige Sendung „Mein Auto, kein Auto“ ist in der 3sat-Mediathek als Stream abrufbar.