Alles flotte(r) – Wie das Second Car Age die Mobilität revolutioniert

Am 16. Novemaboutfleetber 2016 fand zum 11. Mal der aboutFLEET Event in der Umwelt Arena Spreitenbach statt. An diesem  Jahreshighlight der Flottenbranche treffen sich die Schweizer Flottenbetreiber und -manager mit den Vertretern der Anbieter und Dienstleister der Branche. Im Rahmen des spannenden Programms „Herausforderungen für die Flotte der Zukunft“ beleuchteten zahlreiche hochkarätige Referenten verschiedene Themenaspekte wie beispielsweise die Auswirkungen und Chancen der digitalisierten Fahrzeuge auf die Arbeit der Flottenmanager und Dienstleister beleuchtet. Thomas Sauter-Servaes war aufgefordert, den rund 450 Gästen in seinem Impulsreferat als Kontrapunkt zu Andreas Burgener  (Direktor auto-schweiz) seine Einschätzungen zu den sich abzeichnenden Zukunftspfaden in der Mobilitätsbranche zu präsentieren.

 

No country for old cars

rotaryAutonomes Fahren ist ein Hype-Thema, das derzeit in sämtlichen Medien eingehend diskutiert wird. Im Rahmen einer Lunchveranstaltung des Rotary Clubs Zürich-Dietikon stellte Thomas Sauter-Servaes im November 2016 als Gastreferent in der Reihe „Tischgespräche“ seine Perspektive auf die gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklungen im Mobilitätssektor vor. Die anschliessende Diskussion zeigte, wie unterschiedlich die Vorstellungen von der Verkehrszukunft sind. Sicher ist, dass wir uns auf autonom fahrende Vehikel einstellen müssen – zu welchem Zeitpunkt sie auch immer an den Start gehen werden.

Mobilität 2040: zzzzzz statt zoom zoom …und warum wir wieder reiten lernen

ux_schweizAnlässlich des World Usability Day 2016 war Thomas Sauter-Servaes eingeladen, den einführenden Vortrag in der Aula der HSR in Rapperswil zu halten. Kurz zusammengefasst gab er den Zuhörern folgendes mit auf den Weg:

Wir erleben zur Zeit den Anfang vom Ende der Mobilität, wie wir sie kennen. Das disruptive Dreigestirn aus Digitalisierung, Elektrifizierung und Robotisierung wird die Mobilitätswelt in ihren Grundfesten erschüttern. Realisiert man die Geschwindigkeit, mit der das 2nd Machine Age unseren Alltag transformiert, zeigt sich das enorme Potenzial, unsere Mobilität zukünftig bedeutend nachhaltiger zu gestalten. Wenn wir den Wandel auf unseren Strassen jedoch nicht aktiv gestalten, könnte der Verkehr im Jahr 2040 auf noch viel störender werden als heute. In jedem Fall könnte die nächste Generation «Jolly Jumper» ein Revival erleben. Belegen Sie einen Reitkurs, solange noch Plätze verfügbar sind!

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Mobility as a Service – Aufbruch zum Umbruch

itsPro Tag legt jeder in der Schweiz wohnhafte Einwohner im Schnitt rund 40 km zurück. Um ca. 20% sind in den letzten 15 Jahren die Transportleistungen auf Schiene und Strasse gestiegen. In der Schweiz sind fast 6 Mio. Fahrzeuge registriert, davon über 4 Mio. Personenwagen. Rund ein Drittel des Energieverbrauchs ist auf den Verkehr zurückzuführen. Mobilität bestimmt unseren Alltag. Wo liegen nun die wichtigsten zukünftigen Herausforderungen der Mobilität und wie können diese gemeistert werden?

Drei Experten sind diesen Fragen anlässlich des 54. ITS Techno-Apéro in Schaffhausen genauer nachgegangen. Thomas Sauter-Servaes referierte dabei zum Entwicklungstrend „Mobility as a Service“, der derzeit die Zukunftsstudien zum Thema Mobilität bestimmt.

Transportation, disrupted! Das Wettbewerbsumfeld des Cargo-Velo im Second Car Age

Am 25. Oktcarvelo_campober 2016 veranstaltete die Mobilitätsakademie in Bern zum zweiten Mal das carvelo camp. Das Cargo-Velo wird als stadttaugliche und umweltfreundliche Alternative zum Auto gehandelt. Dank des Elektromotors und einer möglichen Zuladung von bis zu 100 kg erbringt es Transportleistungen, für die sonst nur das klassische Automobil in Frage kommt.

Im Rahmen der Schweizer Lastenrad-Initiative „carvelo“ der Mobilitätsakademie und des Förderfonds Engagement Migros wurde deshalb 2013 die Veranstaltungsreihe carvelo camp gestartet. Thomas Sauter-Servaes war in diesem Jahr eingeladen, auf der Grundlage seiner Arbeiten zum Thema Zukunftsmobilität in seinem Impulsvortrag das Wettbewerbsumfeld von morgen des Cargo-Velo zu skizzieren und Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Zukunftstrends der Mobilität und Konsequenzen für den öffentlichen Raum

Amsrl_2016 13./14. Oktober fand im Berliner Haus der IG Metall die  IfR/SRL-Jahrestagung 2016 unter dem Motto „Mehr Platz für Menschen – Gestaltung zukunftsfähiger Strassenräume“ statt. In der einleitenden Session war Thomas Sauter-Servaes eingeladen, gemeinsam mit Dr. Katrin Dziekan, Abteilungsleiterin „Umwelt und Verkehr“ beim Umweltbundesamt, Visionen und Entwicklungspfade im Stadtverkehr von morgen aufzuzeigen.Nach ihren Impulsreferaten diskutierten sie unter Moderation von Prof. Dr. Oscar Reutter mit den rund 150 anwesenden Fachexperten über die erforderlichen Massnahmen, um den Stadtverkehr der Zukunft so nachhaltig wie möglich zu gestalten.

Tops & Flops der Mobilitätswelt 4.0 – Wie heutige Start-Ups die Mobilität von morgen prägen

cocomo16Die Mobilitätsakademie AG, der Think-Tank des Touring Club Schweiz (TCS), führte am 17. Juni 2016 zum dritten Mal das von der Schweizerischen Post getragene College for Collaborative Mobility (cocomo) in Bern durch. Deutschsprachige Studierende und junge Interessierte wurden dabei aufgefordert, in diesem Sommer Verkehrsgeschichte schreiben und zugleich den Grundstein für ihr eigenes Start-Up zu legen. Die diesjährige Veranstaltung war als einzigartiger Gründer-Wettbewerb geplant – mit dem Ziel, dass die Studierenden an der eigenen Universität oder in der heimischen Nachbarschaft ein eCargo-Bike-Sharing aufbauen.

Thomas Sauter-Servaes lieferte mit seinem Impuls „Tops & Flops der Mobilitätswelt 4.0 – Wie heutige Start-Ups die Mobilität von morgen prägen“ eine Aufforderung, die aktuelle Mobilitätswelt nicht nur die Brille der hypegläubigen Follower zu betrachten, sondern aktuelle Entwicklungen auf der Basis der realen Daten kritisch zu hinterfragen. Zudem gab er einen Ausblick auf die potenziellen Hotspots der zukünftigen Transformation der Mobilitätsbranche.

Das grosse Rollen – Das Ende der Mobilität wie wir sie kennen?!

postautoDer Mobilitätsmarkt ist im Wandel: Multimodalität, Sharing-Fahrzeuge und autonomes Fahren sind Trends, die das Mobilitätsverhalten beeinflussen. Das Auto wird künftig nicht nur privat genutzt, sondern auch als öffentliches Verkehrsmittel eingesetzt werden. Autobesitzer preisen Mitfahrplätze an und werden so immer mehr zu Dienstleistern. Autonom fahrende Fahrzeuge verändern unser Verständnis von individuellem und öffentlichem Verkehr. Und nicht zuletzt wächst die Mobilität ungebremst weiter. Aus diesen Gründen muss die individuelle und öffentliche Mobilität als Gesamtsystem betrachtet werden. Es gilt neue Verkehrslösungen zu suchen, welche die verschiedenen Verkehrsmittel intelligent vernetzen.

Dies waren die Gründe für die Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW) und PostAuto gemeinsam zum Impulsforum „Die Mobilität der Zukunft“ am 8. Juni 2016 ins Busdepot nach Wettingen zu laden. Thomas Sauter-Servaes bildete mit seinem Inputreferat „Das grosse Rollen – Das Ende der Mobilität wie wir sie kennen?!“ die Grundlage für die nachfolgende Fragerunde, in der er mit verschiedenen Interessensvertretern insbesondere die Chancen und Risiken des autonomen Fahrens  diskutierte. Auch die über 150 Plenumsteilnehmer hatten dabei die Gelegenheit, Ihre Perspektive in die Debatte einzubringen.

Gig Mobility – Stadtverkehr von morgen

Usmwam Kommunen anzuregen, ein Projekt im Kontext „Digitale Stadt“ zu entwickeln, lud das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zu einer Informationsveranstaltung am 24. Mai 2016 in die Sächsische Staatskanzlei nach Dresden einladen. Es wurde ein Überblick über existierende Elemente einer digitalen Stadt gegeben und die Bandbreite möglicher Ansätze aufgezeigt. Anlässlich dieses Städtewettbewerbs zeigte Thomas Sauter-Servaes in seinem Impulsreferat die enorme Dynamik der Digitalisierung auf, die nun auch verstärkt in der Mobilität sichtbar wird und die Strukturen unserer Städte in den kommenden Jahren tiefgreifend erschüttern wird.

«Nutzer»perspektive – Wie die digitale Mobilitätsrevolution den Stadtverkehr verändert

Derdifu Stadtverkehr verändert sich tiefgreifend. Stadtbewohner von morgen werden multimodaler unterwegs und weniger an ein eigenes Auto gebunden sein als heute. Im Difu-Fortbildungsseminar „Stadtverkehr der Zukunft“ vom 23. bis 24. Mai 2016 in Berlin ging es um die Beschreibung und Analyse dieser neuen urbane Mobilitätskulturen und innovativen Mobilitätsdienstleistungen, deren Relevanz für die städtische Planung sowie die daraus entstehenden Nutzungsansprüche im öffentlichen Raum. Im Rahmen der Thementisch-Diskussionen am ersten Tag erläuterte Thomas Sauter-Servaes in drei Durchgängen den Teilnehmern seine Sichtweise auf die Nutzerperspektive, deren Ansprüche an die Mobilitätsservices von morgen, technische Umsetzungen und die Fragen der Akzeptanz für eine neuer soziale Mobilitätspraxis.