Geschafft! HKW-Radoffensive umrundet die Welt

Im Rahmen der ÜBER LEBENSKUNST.Radoffensive 2012 am Haus der Kulturen der Welt (HKW) wurde von  mobilecular eine Radwette angestoßen: Wetten, dass die MitarbeiterInnen innerhalb einer Radsaison gemeinsam auf ihren Velos die Welt umrunden? Das HKW stellte sich der Herausforderung – und war erfolgreich. Zwischen 20. März und 31. Oktober haben die teilnehmenden Mitarbeiter über 47.000 km auf den Stahlrössern zurückgelegt. Wette gewonnen, Gratulation!

Neben der Radwette fanden noch zahlreiche andere Aktionen statt. Sie alle zeigen, dass das HKW wunderbar mit dem Rad zu erreichen ist – für Mitarbeiter, Künstler und Besucher. Damit in Zukunft noch mehr klimafreundlich gesundheitsfördernd aufs Rad steigen, wurden in dem Projekt auch einige bauliche Maßnahmen und zusätzliche Services eingeführt. Unter anderem verfügt das HKW nun über eine eigene Callabike-Station. Weitere Informationen rund um die ÜBER LEBENSKUNST.Radoffensive sind auf den HKW-Webseiten aufgeführt.

Innovative Mobilitäts-Dienstleistungen – Kurzstudie für die Hans-Böckler-Stiftung

Die Kurzstudie „Innovative Mobilitätsdienstleistungen“ für die Hans-Böckler-Stiftung gibt einen strukturierten Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Mobilitätssektor und leitet knappe Thesen hinsichtlich beschäftigungspolitischer Implikationen ab. Die Ergebnisse einer sekundäranalytisch aufbereiteten Marktübersicht werden dabei im Rahmen einer verkehrs- und innovationspolitischen Matrix bewertet und mit Empfehlungen hinsichtlich sektoraler und regionaler Transformationsstrategien der Mobilitätsbranche verknüpft.

Die vollständige Studie können Sie hier downloaden.

Impulse für die Mobilitätswende – Szenarien zwischen Science und Fiction

Das 21. Jahrhundert braucht Visionen – Geschichten von besseren Lebensphilosophien, Geschichten über eine gelingende Zukunft. Die Entwicklung einer zukunftsfähigen Gesellschaft wird schon heute von erfolgreichen Projekten vorangetrieben: Unternehmen wie Bürger nutzen ihre Handlungsspielräume, um wegweisende ökonomische Strategien und Lebensstile zu entwickeln. Der FUTURZWEI-Zukunftsalmanach präsentiert ihre Geschichten und liefert damit Vorbilder für nachhaltige Wirtschafts- und Lebensmodelle. Er zeigt, dass Gegenentwürfe zur derzeitigen Leitkultur des Wachstums und der Verschwendung Spaß machen können.

Neben der Vorstellung dieser Initiativen betrachtet der Zukunftsalmanach 2013 die Mobilität als gesellschaftsprägendes Zukunftsthema. Dieser Schwerpunkt wurde von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ITD verfasst. In überraschenden Szenarien wird unser mobiles Leben Mitte des 21. Jahrhunderts skizziert. Mit dem Hochgeschwindigkeitsnachtzug geht es quer durch Europa, Cargoflöße transportieren unsere Waren autark über Binnenwasserstraßen, Geschäftsreisen nach Übersee werden mit neuartigen Kreuzschiffen absolviert, Open Source Communities schrauben eigene E-Mobile zusammen – und dem ein oder anderen ist auch mal nach einer digitalen Diät.

Bestehende Technologien und Verkehrskonzepte werden in den Alltag von Menschen übersetzt und mit ihren Bedürfnissen, Wünschen und Träumen konfrontiert. Was dabei entsteht sind utopische Entwürfe, die zur Diskussion über ein „so könnte es gehen“ oder ein „so lieber nicht“ anregen. Ziel ist es, auf diese Weise Impulse für eine kreative Neugestaltung unserer Mobilität freizusetzen.

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Rezensionen:
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ViaDeutschland – zügig in den Urlaub

Projekt für den Verkehrsclub Deutschland e.V. im Auftrag des Bundesumweltministeriums sowie die Umweltbundesamts im Zeitraum 2011-12

ViaDeutschland hatte das Ziel, die Substitution von Flug- durch Bahnetappenreisen auf Strecken des klassischen Urlaubsverkehrs anzustoßen. Hierzu wurde das ViaDeutschland-Portal entwickelt, auf dem interessierte Verbraucher die notwendigen Informationen einfach nutzbar aufbereitet vorfinden konnten. Im Vordergrund stand die Entwicklung und Bekanntmachung von Reiseideen, die sich besonders für die Bahnetappenreise eignen. Projektpartner waren u.a. CityNightLine, DB-Marketingkooperationen und der Tourismusverbund Alpine Pearls.

ViaDeutschland-Webseiten

URBAN MOBILITY Transferstudie – Phase I (Radoffensive 2012)

Projekt im Auftrag der Kulturstiftung des Bundes/Haus der Kulturen der Welt im Zeitraum 2011-12

Projekt zur Umsetzung der im URBAN MOBILITY-Teilprojekt des ÜBER LEBENSKUNST-Festivals erarbeiteten Verbesserungsvorschläge für das Mobilitätsmanagement des Hauses der Kulturen der Welt. In dieser ersten Phase der Implementierung eines „mobility mission statement“ am HKW lag der der Schwerpunkt auf der Stärkung des Verkehrsmittels Fahrrad bei der Besucher-, Mitarbeiter- und Künstlermobilität. Als Projektpartner konnte u.a. die DB Rent GmbH gewonnen werden, die auf dem Gelände des HKW eine Callabike-Station eröffnete. Ein weiteres Highlight des Projekts war die Radaktion der Mitarbeiter und ein Radkulturtag.

Überlebenskunst-Webseiten

ÜBER LEBENSKUNST – Teilprojekt URBAN MOBILITY

Projekt im Auftrag der Kulturstiftung des Bundes/Haus der Kulturen der Welt im Zeitraum 2011-12

URBAN MOBILITY beinhaltete die Entwicklung und Durchführung eines nachhaltigen Mobilitätskonzepts für das internationale Festival ÜberLebenskunst im Haus der Kulturen der Welt (Berlin) im Sommer 2012. Geplant wurden u.a. eine temporäre Solarschiff-Linie, eine temporäre Fahrradverleihstation, Künstler-Räder sowie mehrere Workshops und Vorträge. Unterstützt wurde die Umsetzung durch die Projektpartner DB Rent, Callabike

Publikation der Urban Mobility Projektgruppe: Berliner Atlas paradoxaler Mobilität

Konzeptionierung und Gestaltung elektromobiler Dienstleistungen im innerstädtischen Raum

Forschungsprojekt für das Institut für Transportation Design im Auftrag des Bundesumweltministeriums im Zeitraum 2010-2011.

In dem bearbeiteten Teilsegment erfolgte die Analyse von Trends und Treibern im urbanen Dienstleistungsverkehr 2020 als Grundlage für die Entwicklung eines zukünftigen innerstädtischen Lieferfahrzeugs auf Basis eines Elektroantiebs. Als Projektpartner waren u.a. VW, DHL beteiligt.

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E-Trust – Leitbilder und Zukunftskonzepte der Elektromobilität

Forschungsprojekt für das Institut für Transportation Design im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Zeitraum 2010-2011.

Im Rahmen von E-Trust erfolgte die sozialwissenschaftliche Analyse und Reflexion der gesellschaftlichen Wahrnehmung der Elektromobilität im Zeitverlauf (Technikgeneseforschung) mit dem Schwerpunkt heute bestehender Leitbilder und Zukunftskonzepte der Elektromobilität.

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„Fly & Ride“ erhält Dr.-Friedrich-Lehner-Preis

Wie wäre es, wenn ein Reisender in einer fremden Stadt einfliegt und sich nicht mit komplizierten Fahrkartenautomaten herum ärgern müsste? Es wäre das Paradies! Dr.-Ing. Thomas Sauter-Servaes hat ein Flug-Nahverkehrs-Kombiticket erdacht, über dessen Einführung im Rahmen eines Pilotprojektes bereits verhandelt wird. Die Forschungsarbeit wurde mit Mitteln des Bundesverkehrsministeriums gefördert.

Idee durch kombinierte Flug- und Nachtzugtickets

Für seine Doktorarbeit zu kombinierten Flug- und Nachtzugtickets befragte Dr.-Ing. Thomas Sauter-Servaes 650 Geschäftsreisende in Zürich. Eine der Fragen war: „Können Sie sich vorstellen, für einen inkludierten Nahverkehrsfahrschein einen Aufpreis auf ihr Flugticket zu zahlen?“. Die positive Resonanz inspirierte Sauter-Servaes zum aktuellen Forschungsprojekt.

„Die Vorteile für alle Beteiligten liegen auf der Hand“, sagt der wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Land- und Seeverkehr der Technischen Universität Berlin. Airlines könnten ihre Kunden mit einem nur im Internet buchbaren Angebot auf ihre Seiten lotsen und die komplette Reisekette aus einer Hand anbieten. Unternehmen könnten die Reisekosten ihrer Mitarbeiter weniger aufwändig abrechnen und sie zum umweltfreundlicheren wie kostengünstigeren Busfahren animieren. Für den öffentlichen Personennahverkehr würden sich völlig neue Kunden entscheiden und die Busfahrer, die den Flughafen ansteuern, würden von zeitaufwändigen Beratungen fremdsprachiger Kunden entlastet. Der Reisende selbst erspart sich die Suche nach einem Automaten und jede Menge Stress – auch bei der Bedienung der Maschine. Die Daten wurden als Online-Befragung von Kunden der Praxispartner Deutsche Lufthansa (Befragungseinladung über den Kundennewsletter) und TUIfly (Kopplung der Befragungseinladung an die Buchungsbestätigung) erhoben. Über 90 Prozent der Befragten bewerteten den „Fly & Ride“-Service als positiv.

Förderung durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit rund 86.000 Euro finanziert. Der Dr.-Friedrich-Lehner-Preis ist nach dem langjährigen Vorstandsmitglied der der ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe und ehemaligen Präsidenten des Verbandes öffentlicher Verkehrsbetriebe (VöV) benannt. Er wird seit 1982 jährlich an junge Verkehrswissenschaftler und Verkehrswissenschaftlerinnen sowie –techniker und –technikerinnen (bis zum Alter von 35 Jahren) für „hervorragende Leistungen“ vergeben. Heute, am 3. Juni, wird er in Nürnberg an Thomas Sauter-Servaes von der TU Berlin verliehen.

Originalnachricht der Pressestelle der TU Berlin