Jolly Jumper 4.0 oder warum wir wieder reiten lernen

umverkehr

umverkehR ist dafür bekannt in der Verkehrspolitik weiterzudenken. Neben der verkehrspolitischen Realpolitik braucht es auch Visionen, abgefahrene und umverkehRte Visionen, Visionen fürs Jahr 2015 und darüber hinaus. umverkehR startet daher den Wettbewerb „wer – was – wo – wie – warum – verkehR 2050“: Gesucht wurden Ideen, Flausen und Spinnereien zur urbanen Verkehrszukunft. Welche überraschenden, abgefahrenen, kreativen, gescheiten, tiefgründigen Ideen zur zukünftigen urbanen Mobilität existieren schon?

Mit gut 65 BesucherInnen war der Saal des Cabaret Voltaire fast voll. Nach der Begrüssung durch Kampagnenleiter Daniel Costantino führte die Moderatorin Sabine von Stockar durch den Anlass. Die fünf GewinnerInnen der Vorausscheidung zum Wettbewerbs «Flausen, Ideen und Spinnereien zur urbanen Verkehrszukunft 2050» hielten ihre Präsentationen. Mit einer Multivisionspowerpoint führte Thomas Sauter-Servaes einerseits vor, wie sich der autonome Verkehr in Echtzeit verhält. Im Kern ging es jedoch um die Modernisierung von Lucky Lukes Pferd, Jolly Jumper 4.0. Der Roboter der nicht nur zum Reiten und selbständigen Einkaufen genutzt werden kann, sondern auch gleich den Abwasch erledigt. Neben diversen Lachern gab es in der Fragerunde eine seriöse Diskussion zur möglichen Mobilität im Jahre 2050.

mobilecular als Coach beim CLIMATHON

Am 18. Juclimathon_01ni 2015 wurde zeitgleich in 14 Städten auf sechs Kontinenten der CLIMATHON durchgeführt. Ziel dieses 24h-Kreativmarathons war es, konkrete Ideen für eine nachhaltige Welt zu entwickeln. Thomas Sauter-Servaes begleitete als Coach den schweizerischen Teil des globalen Events.

In Winterthur bestand die Aufgabe darin, innovative Mobilitätskonzepte für die Stadt zu entwerfen, die zugleich das Haushaltsbudget des Stadtkämmerers und die Umwelt schonen. Insgesamt sechs Teams realisierten ein breites Spektrum an pfiffigen Ideen: von der Stadtseilbahn über neue Velo-Mitnahmekonzepte in der Bahn bis zum BICAR-Sharingsystem. Die am Morgen des 19. Juni gekürten Siegerteams haben nun in der zweiten Phase bis November 2015 Zeit, ihre Ansätze im Inkubator-Programm des Veranstalter Climate-KIC weiterzudenken. In einem nächsten Pitch wird sich dann entscheiden, welches der Teams zur Klimakonferenz im Dezember in Paris reist.

Alle Einzelheiten finden sich auf dem Blog des ZHAW-Studiengangs Verkehrssysteme.

Mit dem Velo in die Zukunft – ZHAW Verkehrssysteme sucht den VeloStar

velostar_mobilecularFahrradfahren, Foto posten und ein E-Bike gewinnen. Mit dieser Aktion sucht der ZHAW-Studiengang Verkehrssysteme den VeloStar – und verweist gleichzeitig auf einen wachsenden Verkehrstrend. Radeln Sie mit in die Zukunft!

Verkehrsexperten sind sich einig: Das Fahrrad feiert seine Renaissance. Ob in Kombination mit dem ÖV oder in Sharing-Modellen – auf urbanem Gebiet ist der Drahtesel ein beliebtes Fortbewegungsmittel. Der ZHAW-Studiengang Verkehrssysteme will auf diese Entwicklung und die damit verbundenen Chancen aufmerksam machen und sucht deshalb den Star unter den Fahrradfahrern, den VeloStar.

Mitmachen und gewinnen
An dieser Aktion darf jeder teilnehmen, der sich zum Velofahren bekennen will. Und so geht’s: Bis zum 30. April können alle potenziellen VeloStars Fotos von sich und ihrem Fahrrad einreichen – entweder auf der Facebookseite der ZHAW School of Engineering oder auf Twitter und Instagram mit Hashtag #VeloStar posten. Je ausgefallener und origineller der Auftritt, desto besser kommt das Foto bei der Community an. Und die kürt schliesslich das Gewinnerfoto mit den meisten „Likes“. Mitmachen lohnt sich, denn der frischgebackene VeloStar flitzt schon bald mit einem nagelneuen E-Bike von Riese & Müller durch die Gegend. Alle Teilnehmenden haben zudem die Chance auf eine GoPro-Kamera und werden Teil eines grossen Fotoplakats, das Anfang Juli anlässlich der diesjährigen Nacht der Technik präsentiert wird.

cocomo 2014 – Kreative Idee für die Mobilität von morgen

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Im Vorfeld des diesjährigen World Collaborative Mobility Congress 2014 der Mobilitätsakademie fand erstmalig das College for Collaborative Mobility statt. Studierende aus sechs Nationen suchten dabei in einem zweitägigen Workshop nach innovativen Ideen für kollaborative Mobilitätsdienstleistungen. Thomas Sauter-Servaes unterstützte den Workshop in Bern als Supervisor.

Finanziell unterstützt durch die Schweizerische Post AG hatten die Studierenden die Möglichkeit, praxisnahe Konzepte für die Sharing Mobility zu erarbeiten. Am Ende standen drei Gestaltungsansätze, welche die künftigen Verkehrsexperten am zweiten Tag der wocomoco-Veranstaltung den Kongressteilnehmern präsentierten. Vom geteilten Cargobike über ein Social SharedBike Concept bis zur urbanen Interpretation des Netjets-Geschäftsmodells gaben die Studierenden spannende Denkimpulse für die weitere Diskussion.

1. Platz! „Warten für das Klima“-Konzept gewinnt DB Innovationswettbewerb

movingideas_200Die Innovationscommunity des Wettbewerbs „Moving Ideas“ hat entschieden: Die Innovationsidee „Warten für das Klima“ wurde zum Sieger gekürt. Die Idee stammt von Matthias Schmidt und wurde mit der Unterstützung von mobilecular weiterentwickelt und optimiert.

Der von der DB AG geförderte Innovationswettbewerb „Moving Ideas“ hatte bereits 2012 dazu aufgerufen, Ideen für eine nachhaltigere Mobilität einzureichen. Das nun siegreiche Konzept „Warten für das Klima“ verfolgt dabei den Ansatz, die kontinuierliche Verkürzung der Lieferzeiten im Versandhandel klimaschonend zurückzudrehen. Die Idee sieht vor, dass Kunden im Onlinehandel zukünftig eine maximale Wartedauer von beispielsweise Tagen angeben können, um dem Zusteller die Chance zur Aufkommensbündelung zu geben.

Im Rahmen der Veröffentlichung „Der FUTURZWEI Zukunftsalmanach“ hatte Thomas Sauter-Servaes ein derartiges Angebot bereits unter dem Titel „Emma&Son Lime“ beispielhaft beschrieben.

Zug schlägt Flug! VCD Bahntest 2012 weist Preisvorteil der Bahn nach

In seinem diesjährigen VCD Bahntest hat der Verkehrsclub Deutschland die Preise von Zugfahrten und Flügen auf typischen innerdeutschen Relationen miteinander verglichen. mobilecular war maßgeblich an der Entwicklung des Untersuchungsfokus und des Grundkonzepts beteiligt.

Der VCD Bahntest 2012 weist auf der Grundlage von 270 simulierten Reisefällen praxisnah nach, dass die Bahn kostengünstiger ist als ihr Ruf – und als der Flieger. In über 90 Prozent der Fälle war sie preislich die bessere Alternative gegenüber dem Flugzeug. Dabei wurden BahnCard-Rabatte noch nicht in die Berechnung einbezogen. Gerade bei kurzfristigen Reisen vergrößern diese den Preisabstand zwischen Flug und Zug voraussichtlich erheblich.

Angesichts der in vielen Kreisen kursierenden Reisegeschichten überrascht dieses Ergebnis. Trotz der steuerlichen Benachteiligung bei der Treibstoffbesteuerung ist die Bahn innerdeutsch deutlicher Preisführer.

Die ausführlichen Resultate der Studie sind hier abrufbar.

Geschafft! HKW-Radoffensive umrundet die Welt

Im Rahmen der ÜBER LEBENSKUNST.Radoffensive 2012 am Haus der Kulturen der Welt (HKW) wurde von  mobilecular eine Radwette angestoßen: Wetten, dass die MitarbeiterInnen innerhalb einer Radsaison gemeinsam auf ihren Velos die Welt umrunden? Das HKW stellte sich der Herausforderung – und war erfolgreich. Zwischen 20. März und 31. Oktober haben die teilnehmenden Mitarbeiter über 47.000 km auf den Stahlrössern zurückgelegt. Wette gewonnen, Gratulation!

Neben der Radwette fanden noch zahlreiche andere Aktionen statt. Sie alle zeigen, dass das HKW wunderbar mit dem Rad zu erreichen ist – für Mitarbeiter, Künstler und Besucher. Damit in Zukunft noch mehr klimafreundlich gesundheitsfördernd aufs Rad steigen, wurden in dem Projekt auch einige bauliche Maßnahmen und zusätzliche Services eingeführt. Unter anderem verfügt das HKW nun über eine eigene Callabike-Station. Weitere Informationen rund um die ÜBER LEBENSKUNST.Radoffensive sind auf den HKW-Webseiten aufgeführt.