Taxi to the Future – Effekte der Digitalisierung & Robotisierung auf den Verkehr von morgen

alp_06Die AlpTransit (ATG) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) mit Sitz in Luzern und Aussenstellen in Altdorf, Sedrun und Bellinzona. Die ATG ist Bauherr der neuen Eisenbahn-Alpentransversale, Achse Gotthard, mit den Basistunnels am Gotthard und Ceneri und verwirklicht damit eine umweltfreundliche Flachbahn durch die Alpen. Im Rahmen der diesjährigen Fachexkursion der ATG visualisierte Thomas Sauter-Servaes den rund 150 geladenen Teilnehmern die Auswirkungen von Digitalisierung und Robotisierung auf den Verkehr von morgen. Im Ausstellungsraum des Zürich HB, einem Teil der ursprünglich für die Autobahn geplanten Tunnelröhre, legte er dabei einen besonderen Fokus auf die Effekte dieser Trends auf den Schienenverkehr.

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„Wagen, hol schon mal den Harry!“ – Zukunft der Mobilität und Effekte auf den Stadtraum

dsk_011Anlässlich des Deutschen Stadtentwicklungstags 2017 der DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft war Thomas Sauter-Servaes als Keynote-Speaker eingeladen, den über 300 geladenen Gästen einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen, und Zukunftstrends in der Mobilität zu geben. Im Berliner Scandic Hotel Potsdamer Platz zeigte er insbesondere verschiedene mögliche Auswirkungen auf die Stadtentwicklung auf. Er betonte die Notwendigkeit, sich heute über die Chancen und Risiken von Digitalisierung und Robotisierung Gedanken zu machen und ein klares Zielbild für unseren Verkehr von morgen zu skizzieren.

Der Stadtentwicklungstag wird alle zwei Jahre in wechselnden Städten ausgerichtet. Anlässlich des 60. Jubiläums der DSK fand der Stadtentwicklungstag 2017 in Berlin statt. Die DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft berät und unterstützt öffentliche und private Auftraggeber bei allen städtebaulichen Aufgabenstellungen. Dabei bietet sie maßgeschneiderte Komplettdienstleistungen in den Bereichen Stadterneuerung und Stadtumbau, Konversion und Nutzung von Brachflächen, städtebauliche Beratung, Baulandentwicklung, energetische Stadtsanierung und Kommunikation an. Hierbei tritt sie als Treuhänder, Entwicklungsträger und Dienstleister in städtebaulichen Maßnahmen auf. Als Marktführer im Bereich der Stadtentwicklung betreut die DSK mit rund 230 Mitarbeitern an 20 Standorten und ihrem Hauptsitz in Wiesbaden rund 750 Projekte in 16 Bundesländern und verwaltet über 4,3 Mrd. Euro Treuhandvermögen. Gemeinsam mit der BIG BAU Unternehmensgruppe, der PMC Immobilienmanagement GmbH und dem GEWOS Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung GmbH ist sie Teil der DSK | BIG Gruppe.

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From Cars to Clicks – wie wir uns morgen bewegen

energietage_01Am 11. Mai fand in St. Gallen der 5. Energiekonzept-Kongress statt. Das Forum 2 „Mobilität der Zukunft“ wurde von Thomas Sauter-Servaes mit dem Referat „From Cars to Clicks – wie wir uns morgen bewegen“ eröffnet. Im Einklang mit den weiteren Referenten von der Mobilitätsakademie des TCS und SBB Personenverkehr zeigte er auf, wie rasant die Digitalisierung die Mobilitätswelt in den kommenden Jahren verändern wird.

Neben einem gemeindespezifischen Energiemanagement sind intelligente Mobilitätskonzepte in Städten und Gemeinden gefragt. Darüber hinaus braucht es gesamtheitliche Entwicklungskonzepte, um die Städte effizienter, technologisch fortschrittlicher und ökologischer zu gestalten. Darum widmete sich der Energiekonzept-Kongress in diesem Jahr dem Thema «Mit Innovationen in die Zukunft». Rund 200 Teilnehmende diskutierten in den verschiedensten Foren intensiv zu den Themen Smart City und Elektromobilität.

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Bildquelle: Energiekonzept-Kongress 2017 / Stürmer Foto

Brave New Mobility – Autonomes Fahren ist die Antwort. Was war die Frage?

vrsIm Rahmen des Frühjahrsanlasses „Digital & autonom in die mobile Zukunft“ des Vereins „Risiko und Sicherheit“ gab Thomas Sauter-Servaes  am 10. Mai 2017 an der ETH Zürich seinen Impuls „Brave New Mobility – Autonomes Fahren ist die Antwort. Was war die Frage?“ zu den Chancen und Herausforderungen autonomen Fahrens. Im Anschluss an die Vorträge diskutierten die drei Referenten Prof. Dr. Emilio Frazzoli, Prof. Dr.-Ing. Stefan Karch und Dr.-Ing. Thomas Sauter-Servaes auf dem von Dr. Olga Fink moderierten Podium ihre Visionen und stellten sich den Fragen des Publikums.

Der Verein Risiko und Sicherheit wurde 1997 von AbsolventInnen und Referenten des Nachdiplomkurses „Risiko und Sicherheit“ der ETH Zürich, der Universität St.Gallen und der ETH Lausanne gegründet. Der VR&S organisiert mehrmals jährlich Veranstaltungen, Seminare, Besichtigungen, etc. zu aktuellen Themen aus den Bereichen Risiko und Sicherheit.

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Smart City oder Cart City – Über die Neuformatierung der Stadt

Am bs8. Mai 2017 veranstaltete die B+S AG die erste Ausgabe ihrer Veranstaltungsreihe B+S Impuls-Event. Als erster Impulsgeber war Thomas Sauter-Servaes eingeladen, den anwesenden Planern und Ingenieuren seine Vorstellungen von der Mobilität der Zukunft zu erläutern. In der Giesserei Oerlikon diskutierten Referent und Teilnehmer, inwieweit die innovativen Mobilitätsformen ein Überangebot an Verkehrsräumen zur Folgen haben werden. Deren Umnutzung kann neue Perspektiven schaffen für eine stadträumliche Aufwertung. Welche Chancen und Risiken ergeben sich daraus für die Stadtgestaltung? Was sind die Herausforderungen in diesem Neuordnungsprozess für eine nachhaltige Steigerung der innerstädtischen Lebensqualität?
Wo und wie tragen wir als Planer zur Umsetzung bei? Beim anschliessenden Apéro diskutierten die Partner und Kunden der B+S AG bis in den frühen Abend hinein intensiv weiter.

Aufbruch ins Zeitalter der Permamobilität – Wer und was uns in Zukunft bewegt

Die Casinocasinotheater Gesellschaft Burgdorf stellt jedes Jahr ein kleines, feines Vortragsprogramm zusammen. Der Verein führt dabei jeweils im Winterhalbjahr einen Veranstaltungszyklus von 8 Anlässe pro Saison durch. Das Themenspektrum ist relativ breit. Referenten aus Wissenschaft, Literatur, Wirtschaft etc. sind in loser Reihenfolge zu Gast. Die Form der Anlässe ist variabel (Vorträge, Filme, Lesung, u.a.). Als Veranstaltungslokal dient das Theater Z an der Hohengasse 2 in der Altstadt von Burgdorf.

Am 13. März 2017 war Thomas Sauter-Servaes geladen, um den Gästen einen Überblick über die zukünftige Mobilität zu geben. Digitalisierung und Robotisierung werden in den kommenden Jahren die urbane Mobilität stark verändern – und das voraussichtlich schneller als bislang erwartet. Innovative Mobilitätsdienstleistungen revolutionieren dabei insbesondere den individuellen Strassenverkehr. Der Vortrag erläuterte die diversen Entwicklungspfade, die der Trend zur Vernetzung und zum autonom fahrenden Vehikel bezüglich Fahrzeuggestaltung und -einsatz, Raumwiderstand und -planung sowie des Gesamtverkehrssystems induziert.

Mobilität 2030 – Das Ende der Strasse wie wir sie kennen

hopplerFahren wir in 15 Jahren ohne Lenkrad und Pedalen durch die Gegend? 95% der Zeit stehen unsere Autos ungenutzt herum und brauchen wertvolle Parkflächen. 22‘800 Staustunden in der Schweiz sind Fakt, Tendenz zunehmend. Dr. Thomas Sauter-Servaes präsentierte anlässlich des traditionellen Immobrunchs der Hoppler AG am 26. Januar 2017 ein ganzes Feuerwerk an Fakten und Visionen. Der Mobilitätsforscher der ZHAW School of Engineering zeigte auf, dass iPhone, Google und Co. neue Angebote generieren werden; Uber und BlaBlaCar sind erst der Anfang. Ineffizienzen ziehen neue Lösungen an, und zwar solche die erst durch die Verknüpfung neuer Technologien möglich sind. Sauter ist überzeugt: „Wir wissen, dass Zukunftsvisionen schneller realisiert werden, als wir uns vorstellen können. Selbstfahrende Fahrzeuge kommen, die Frage ist wann.“
Der volle Saal des Üdiker-Huus auf der Waldegg zeigt das grosse Interesse des Morgen-Events, welcher bereits um 7:30 Uhr beginnt. Es liegt nicht nur an der geschickt gewählten Tageszeit, dass so viele Fachleute, Politiker, Medienvertreter und Kunden noch vor ihrem eigentlichen Tagesgeschäft an den Hoppler-Immobrunch pilgern. Markus Hoppler, der umtriebige und gut vernetzte Inhaber der Hoppler AG, schafft es immer wieder den Zeitgeist zu treffen und lässt bereits zum 12. Mal spannende Persönlichkeiten referieren.
Als Überraschungsgast berichtet heuer Michel Fornasier authentisch aus seinem Leben und wie ihn modernste Technik vor allem auch emotional prägt. Der knapp 30-jährige Fribourger ist ohne rechte Hand zur Welt gekommen. Heute trägt er als einer von 10 Menschen in der Schweiz eine hochmoderne bionische Handprothese. Diese Hightech-Hand eröffnet ihm ganz neue Möglichkeiten und hat sein Leben von Grund auf verändert. Medizinischen Robotik, sprich 6 hochpräzise Motoren decken 15 % der Möglichkeiten einer humanen Hand ab. Als Botschafter, Fotograf und Buchautor setzt er emotionale und visuelle Zeichen und schlägt Brücken fürs „Anderssein“.
Die Hoppler AG ist seit 1957 als Familienunternehmen nicht nur Hightech, sondern auch solider Technologie und Handwerk verpflichtet. Als einer der ersten Unternehmer hat sich Alois Hoppler schon anfangs der Sechziger Jahre an vorderster Front für Umwelt- und Gewässerschutz eingesetzt. Infolge klimatischer Veränderungen erhält der Hochwasserschutz von Tankanlagen und Immobilien eine immer grössere Bedeutung. Der Aufbau der notwendigen Kompetenzen in Zusammenarbeit mit den Profis vom AWEL Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft und weiteren Behörden hat für die Limmattaler Firma höchste Priorität, wie Markus Hoppler bei seinem Eintrittsreferat ausführte. Durch diese grosse Fachkompetenz ist Hochwasserschutz inzwischen ein stark wachsender Dienstleistungszweig. Bei dieser Gelegenheit begrüsst Markus Hoppler offiziell zwei neue Fachleute im Unternehmen: Almedin Dacic, der seit Oktober 2016 und Thomas Lenherr, welcher ab anfangs Februar 2017 das Hoppler Team ergänzen und mit ihren Kompetenzen weiter stärken.

Raumgleiter statt Staubereiter? Szenarien des individuellen öffentlichen Verkehrs von morgen

vbz_01Anlässlich des VBZ-Unternehmensevents am 13. Dezember 2016 im Zürcher Hotel Spirgarten wurde den gut 300 Kaderangehörigen die neue Unternehmensstrategie 2017-2021 der VBZ vorgestellt. Um den Kaderangehörigen auch das Umfeld und die Trends in der Mobilität von morgen und übermorgen aufzeigen, präsentierte Thomas Sauter-Servaes unter dem  Motto „Raumgleiter statt Staubereiter? Szenarien des individuellen öffentlichen Verkehrs von morgen“ seine Perspektive auf Rolle und Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrs in den kommenden Jahren. Wichtiger Bestandteil seiner Ausführungen waren die zu erwartenden Verschmelzungen und Synergien zwischen öffentlichem und individuellem Verkehr. Diese machen eine klare Trennung dieser Verkehre, wie sie heute noch etabliert ist, zukünftig hinfällig. Hieraus erwachsen grosse Chance für die effizientere Abwicklung des Verkehrsaufkommens – aber auch grosse Risiken für die heutigen Akteure und die Bildung von Reboundeffekten. Der provokante Vortrag bot entsprechend ausreichend Gesprächsstoff für den anschliessenden Apéro.

Willkommen im Zeitalter der Permamobilität: Wie Digitalisierung & Robotisierung die Mobilität revolutionieren

tpm16_01Die Mobilität der Zukunft wird komplexer, flexibler, vernetzter und individueller, aber wesentlich intuitiver sein als heute. «Smart Mobility for Smart Destinations : New business models for the tourism and transport industry» war das Thema der 17. Ausgabe des Tourism professional Meeting (TpM). Das Treffen fand am 2. Dezember 2016 in der HES-SO von Sierre statt.

Thomas Sauter-Servaes referierte im ersten Panel zu den Herausforderungen für den Tourismus, die aus der zukünftigen Verkehrsgestaltung resultieren. Digitalisierung und Robotisierung werden in den kommenden Jahren die Mobilität stark verändern – und das voraussichtlich viel schneller als bislang erwartet. Innovative Mobilitätsdienstleistungen werden insbesondere den individuellen Strassenverkehr revolutionieren. Erfolgt diese Transformation ungesteuert, haben der leichtere Zugang zu Mobilitätsservices, die hohe Verfügbarkeit und deutlich fallende Preise ein steigendes Fahrtenaufkommen und zunehmende Beförderungsweiten zur Folge. Der Vortrag erläutert die verschiedenen Entwicklungspfade, die der Trend zur Vernetzung und zum autonom fahrenden Vehikel auf Fahrzeuggestaltung und -einsatz, Raumwiderstände und -planung sowie das Gesamtverkehrssystem haben werden. Veranschaulicht wird der aktuelle Wettbewerb zwischen unterschiedlichen Ausprägungen zukünftiger Mobilität, der zu einem stärkeren „sowohl-als-auch“ statt dem derzeit vorherrschenden „entweder-oder“ bei der Verkehrsmittelwahl und zum Verschwimmen der Grenzen zwischen individuellem und öffentlichem Verkehr führen wird. Schon heute ist ein intensives Experimentieren neuartiger automobiler Konzepte zu beobachten, das sich in den kommenden Jahren noch verstärken wird.

Jolly Jumper 4.0 oder warum wir wieder reiten lernen

umverkehr

umverkehR ist dafür bekannt in der Verkehrspolitik weiterzudenken. Neben der verkehrspolitischen Realpolitik braucht es auch Visionen, abgefahrene und umverkehRte Visionen, Visionen fürs Jahr 2015 und darüber hinaus. umverkehR startet daher den Wettbewerb „wer – was – wo – wie – warum – verkehR 2050“: Gesucht wurden Ideen, Flausen und Spinnereien zur urbanen Verkehrszukunft. Welche überraschenden, abgefahrenen, kreativen, gescheiten, tiefgründigen Ideen zur zukünftigen urbanen Mobilität existieren schon?

Mit gut 65 BesucherInnen war der Saal des Cabaret Voltaire fast voll. Nach der Begrüssung durch Kampagnenleiter Daniel Costantino führte die Moderatorin Sabine von Stockar durch den Anlass. Die fünf GewinnerInnen der Vorausscheidung zum Wettbewerbs «Flausen, Ideen und Spinnereien zur urbanen Verkehrszukunft 2050» hielten ihre Präsentationen. Mit einer Multivisionspowerpoint führte Thomas Sauter-Servaes einerseits vor, wie sich der autonome Verkehr in Echtzeit verhält. Im Kern ging es jedoch um die Modernisierung von Lucky Lukes Pferd, Jolly Jumper 4.0. Der Roboter der nicht nur zum Reiten und selbständigen Einkaufen genutzt werden kann, sondern auch gleich den Abwasch erledigt. Neben diversen Lachern gab es in der Fragerunde eine seriöse Diskussion zur möglichen Mobilität im Jahre 2050.