Park & Platz statt Parkplatz – Chancen und Risiken der Revolution im Strassenverkehr

skmRund 70 Vertreterinnen und Vertreter von Schweizer Städten diskutierten am 28. November in Aarau über die Zukunft des Parkens. Thomas Sauter-Servaes war von der Städtekonferenz Mobilität eingeladen, mit seinem einführenden Keynote-Referat „Park & Platz statt Parkplatz – Chancen und Risiken der Revolution im Strassenverkehr“ das Thema Parken in den Kontext der zukünftigen Entwicklung des Strassenverkehrs zu setzen.
Der Stadtverkehr wandelt sich. In Aarau angesprochene Entwicklungen sind etwa der sinkende Motorisierungsgrad in den grossen Städten, die zunehmende Bedeutung des öffentlichen Verkehrs wie auch des Fuss- und Veloverkehrs, der wachsende Zulieferverkehr, neue Mobilitätsangebote oder die Zunahme von Sharingmodellen (Car-, Ride-, Parkplatzsharing). Gleichzeitig steigt mit der gewünschten Verdichtung und dem weiter zunehmenden Nutzungsdruck im eng begrenzten Stadtraum die Bedeutung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.

„Wir haben kein Kapazitäts- sondern ein Auslastungsproblem“

svs2017Anfang November ist der Sammelband „Strassenverkehr Schweiz 2017“ erschienen. «Strassenverkehr Schweiz 2017» zeigt Fakten, Hintergründe und neue Sichtweisen zu aktuellen Themen rund um den Verkehr auf. So stellen zum Beispiel die Städte Basel und Winterthur ihre Verkehrskonzepte vor. Experten und Unternehmer greifen die Themen Mitfahrkonzepte und Fahrgemeinschaften auf und Vertreter von Verbänden und Institutionen geben Ihre Meinung zu aktuellen Entwicklungen ab.

Zudem enthält das Kompendium ein langes Interview mit Thomas Sauter-Servaes zu den aktuellen Problemen und zukünftigen Herausforderungen im Strassenverkehr und dem Mobilitätssektor allgemein.

Alles flotte(r) – Wie das Second Car Age die Mobilität revolutioniert

Am 16. Novemaboutfleetber 2016 fand zum 11. Mal der aboutFLEET Event in der Umwelt Arena Spreitenbach statt. An diesem  Jahreshighlight der Flottenbranche treffen sich die Schweizer Flottenbetreiber und -manager mit den Vertretern der Anbieter und Dienstleister der Branche. Im Rahmen des spannenden Programms „Herausforderungen für die Flotte der Zukunft“ beleuchteten zahlreiche hochkarätige Referenten verschiedene Themenaspekte wie beispielsweise die Auswirkungen und Chancen der digitalisierten Fahrzeuge auf die Arbeit der Flottenmanager und Dienstleister beleuchtet. Thomas Sauter-Servaes war aufgefordert, den rund 450 Gästen in seinem Impulsreferat als Kontrapunkt zu Andreas Burgener  (Direktor auto-schweiz) seine Einschätzungen zu den sich abzeichnenden Zukunftspfaden in der Mobilitätsbranche zu präsentieren.

 

No country for old cars

rotaryAutonomes Fahren ist ein Hype-Thema, das derzeit in sämtlichen Medien eingehend diskutiert wird. Im Rahmen einer Lunchveranstaltung des Rotary Clubs Zürich-Dietikon stellte Thomas Sauter-Servaes im November 2016 als Gastreferent in der Reihe „Tischgespräche“ seine Perspektive auf die gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklungen im Mobilitätssektor vor. Die anschliessende Diskussion zeigte, wie unterschiedlich die Vorstellungen von der Verkehrszukunft sind. Sicher ist, dass wir uns auf autonom fahrende Vehikel einstellen müssen – zu welchem Zeitpunkt sie auch immer an den Start gehen werden.

Mobilität 2040: zzzzzz statt zoom zoom …und warum wir wieder reiten lernen

ux_schweizAnlässlich des World Usability Day 2016 war Thomas Sauter-Servaes eingeladen, den einführenden Vortrag in der Aula der HSR in Rapperswil zu halten. Kurz zusammengefasst gab er den Zuhörern folgendes mit auf den Weg:

Wir erleben zur Zeit den Anfang vom Ende der Mobilität, wie wir sie kennen. Das disruptive Dreigestirn aus Digitalisierung, Elektrifizierung und Robotisierung wird die Mobilitätswelt in ihren Grundfesten erschüttern. Realisiert man die Geschwindigkeit, mit der das 2nd Machine Age unseren Alltag transformiert, zeigt sich das enorme Potenzial, unsere Mobilität zukünftig bedeutend nachhaltiger zu gestalten. Wenn wir den Wandel auf unseren Strassen jedoch nicht aktiv gestalten, könnte der Verkehr im Jahr 2040 auf noch viel störender werden als heute. In jedem Fall könnte die nächste Generation «Jolly Jumper» ein Revival erleben. Belegen Sie einen Reitkurs, solange noch Plätze verfügbar sind!

ux_o2

ux_01

Mobility as a Service – Aufbruch zum Umbruch

itsPro Tag legt jeder in der Schweiz wohnhafte Einwohner im Schnitt rund 40 km zurück. Um ca. 20% sind in den letzten 15 Jahren die Transportleistungen auf Schiene und Strasse gestiegen. In der Schweiz sind fast 6 Mio. Fahrzeuge registriert, davon über 4 Mio. Personenwagen. Rund ein Drittel des Energieverbrauchs ist auf den Verkehr zurückzuführen. Mobilität bestimmt unseren Alltag. Wo liegen nun die wichtigsten zukünftigen Herausforderungen der Mobilität und wie können diese gemeistert werden?

Drei Experten sind diesen Fragen anlässlich des 54. ITS Techno-Apéro in Schaffhausen genauer nachgegangen. Thomas Sauter-Servaes referierte dabei zum Entwicklungstrend „Mobility as a Service“, der derzeit die Zukunftsstudien zum Thema Mobilität bestimmt.

Transportation, disrupted! Das Wettbewerbsumfeld des Cargo-Velo im Second Car Age

Am 25. Oktcarvelo_campober 2016 veranstaltete die Mobilitätsakademie in Bern zum zweiten Mal das carvelo camp. Das Cargo-Velo wird als stadttaugliche und umweltfreundliche Alternative zum Auto gehandelt. Dank des Elektromotors und einer möglichen Zuladung von bis zu 100 kg erbringt es Transportleistungen, für die sonst nur das klassische Automobil in Frage kommt.

Im Rahmen der Schweizer Lastenrad-Initiative „carvelo“ der Mobilitätsakademie und des Förderfonds Engagement Migros wurde deshalb 2013 die Veranstaltungsreihe carvelo camp gestartet. Thomas Sauter-Servaes war in diesem Jahr eingeladen, auf der Grundlage seiner Arbeiten zum Thema Zukunftsmobilität in seinem Impulsvortrag das Wettbewerbsumfeld von morgen des Cargo-Velo zu skizzieren und Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Zukunftstrends der Mobilität und Konsequenzen für den öffentlichen Raum

Amsrl_2016 13./14. Oktober fand im Berliner Haus der IG Metall die  IfR/SRL-Jahrestagung 2016 unter dem Motto „Mehr Platz für Menschen – Gestaltung zukunftsfähiger Strassenräume“ statt. In der einleitenden Session war Thomas Sauter-Servaes eingeladen, gemeinsam mit Dr. Katrin Dziekan, Abteilungsleiterin „Umwelt und Verkehr“ beim Umweltbundesamt, Visionen und Entwicklungspfade im Stadtverkehr von morgen aufzuzeigen.Nach ihren Impulsreferaten diskutierten sie unter Moderation von Prof. Dr. Oscar Reutter mit den rund 150 anwesenden Fachexperten über die erforderlichen Massnahmen, um den Stadtverkehr der Zukunft so nachhaltig wie möglich zu gestalten.

Cargotopia: Grüne Technologie allein reicht nicht!

fairkehr_cargotopiaDie Zukunft des Güterverkehrs: immer mehr, immer schneller, trotzdem grün – die Technik wird’s schon richten. Für wie lang? Für das Magazin fairkehr hat Mobilitätsforscher Thomas Sauter-Servaes ein Szenario des Güterverkehrs im Jahr 2035 entworfen.

„Ende 2029 kippte die Stimmung. Bis dahin waren sich Politik, Gesellschaft und Industrie einig, dass sich die negativen Auswirkungen des stetig steigenden Güterverkehrs vermeintlich bequem, weil ohne Konsequenzen für den Lebensstil, durch technologische Innovationen beseitigen lassen. Doch wieder einmal hatte man die Rechnung ohne den Rebound-Effekt gemacht: das Phänomen, dass Energieeinsparungen dadurch zunichte gemacht werden, dass die Menschen mit dem gesparten Geld umso eifriger konsumieren…“

Das komplette Szenario lesen Sie auf den Webseiten von fairkehr.

Unterwegs in Nachbars Auto – Interview zum P2P-Sharing

airbnbShared Mobility – Teilen liegt im Trend, Besitz verliert an Bedeutung. Nun hat die Sharing Economy auch den Mobilitätsbereich erfasst. Gut so, findet Mobilitätsforscher Thomas Sauter-Servaes, dem die Ineffizienzen im Individualverkehr schon lange ein Dorn im Auge sind. Über Chancen und Risiken sprach er mit Anouk Arbenz und Delia Bachmann in der neuesten Ausgabe der Unternehmerzeitung.